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Gerüchte um Sabotage beigelegt: Jörg Haider hat Unfall selbst verschuldet

Gerüchte um Sabotage beigelegt

Jörg Haider hat Unfall selbst verschuldet

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    Rechtspopulist Haider war bei Unfall betrunken
    Rechtspopulist Haider war bei Unfall betrunken Foto: DPA

    Klagenfurt (dpa) - Österreichs Justiz hat die Akte über den im Oktober 2008 tödlich verunglückten Rechtspopulisten Jörg Haider geschlossen und allen Spekulationen über mögliche Sabotageakte gegen den Politiker eine Absage erteilt.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA stellte die Staatsanwaltschaft Klagenfurt das offizielle Ermittlungsverfahren zu den Ereignissen vom Oktober 2008 am Dienstag ein. Wie der Leiter der Anklagebehörde, Gottfried Kranz, dazu in der Kärntner Landeshauptstadt bekanntgab, war der tödliche Verkehrsunfall Haiders außerhalb Klagenfurts in den frühen Morgenstunden des 11. Oktober ausschließlich auf einen Fahrfehler des Politikers zurückzuführen.

    Haider war zum Zeitpunkt des Unglücks betrunken und hatte einen Blutalkoholspiegel von rund 1,8 Promille. Er war bei der Heimfahrt außerhalb von Klagenfurt mit stark überhöhter Geschwindigkeit mit seinem Dienstwagen von der Straße abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Dabei erlitt er mehrere tödliche Verletzungen.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ergab die Untersuchung des Dienstwagens von Haider keine Hinweise auf einen Defekt. Man habe auch - wie von fanatischen Haider-Anhängern immer wieder vermutet - keine Hinweise auf "Manipulationen oder sonstige Fremdeinwirkung" gefunden. Die Obduktion habe medizinische Ursachen für den Unfall, etwa einen plötzlichen Herzinfarkt oder eine andere Krankheit, ausschließen können, sagte der Staatsanwalt.

    Nach dem Tod Haiders hatten seine Anhänger in Kärnten den Verdacht geäußert, der umstrittene Politiker sei möglicherweise ein Opfer von Sabotage geworden.

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