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GoT-Kritik: Staffel 7 von "Game of Thrones" – Zeit für ein Zwischenfazit zur Halbzeit

GoT-Kritik

Staffel 7 von "Game of Thrones" – Zeit für ein Zwischenfazit zur Halbzeit

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    Staffel 7 von "Game of Thrones" ist richtig in Schwung gekommen.
    Staffel 7 von "Game of Thrones" ist richtig in Schwung gekommen. Foto: Helen Sloan HBO / SKY

    Mit ihrer dritten und vierten Folge ist diese siebte Staffel richtig in Schwung gekommen. Wie schon bei der kompletten sechsten Staffel fällt auf, dass es für die Serie kein Nachteil ist, die Buchreihe von George R.R. Martin überholt zu haben. Statt in jeder nur erdenklichen Filmsekunde damit beschäftigt zu sein, möglichst viel vom Original in den Film zu retten, gelingt es den Serienmachern von Game of Thrones jetzt viel besser, selbstbewusst auf filmische Mittel beim Erzählen zu setzen.

    In der vierten Folge war das am Ende natürlich die erste Schlacht in Westeros, in die die drachenreitende Daenerys Targaryen ihre Dothraki führt. Ein Fest für die Trick-Film-Abteilung, ein Fest für die Choreographen des Blutbads, mit Dothraki, die auf ihren Sätteln stehend Pfeile verschießen und im Anschluss im Salto über die feindlichen Reihen hinwegspringen, ein Fest aber auch für die Pyrotechniker, die endlich zeigen konnten, wie viel Feuer ein ausgewachsener Drache so speien kann.

    Game of Thrones: In unkommentierten Blicken schlummern ganze Geschichten

    Bemerkenswert an dieser vierten Folge war aber auch, wie sehr die Regisseure auf ihre Schauspieler setzen und damit dem Publikum vertrauen. Es sind unkommentierte Blicke, in denen ganze Geschichten schlummern. In Tyrion Lennisters (Peter Dinklage) Gesicht etwa, wenn er seinen Bruder Jamie Lennister (Nikolaj Coster-Waldau) auf der anderen Seite des Schlachtfelds sieht. Alles ist da zu lesen. Die Erleichterung, die Schlacht zu gewinnen, und gleichzeitig die Verzweiflung, seinen Bruder auf der anderen Seite verlieren zu sehen.

    Oder aber das Wiedersehen von Sansa Stark und Arya Stark, die sich das letzte Mal in Staffel 1 gegenüberstanden, also vor einer Ewigkeit. Das war kein tränenschweres Kitsch-Festival, in das Sophie Turner und Maisie Williams diese Szene so leicht hätten verwandeln können. Nein, da war immer noch zu spüren, dass Sansa und Arya nie Lieblingsschwestern waren. Großartig. Also darf man schon gespannt sein, wie es nächste Woche weitergeht.

    Neuigkeiten zu Game of Thrones lesen Sie hier in unserem News-Blog.

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