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"Harald Schmidt Show": Der Spötter aus der Nische

"Harald Schmidt Show"

Der Spötter aus der Nische

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    Von Sat.1 zu Sky: Nach der Sommerpause geht die "Harald Schmidt Show" offenbar in die Verlängerung.
    Von Sat.1 zu Sky: Nach der Sommerpause geht die "Harald Schmidt Show" offenbar in die Verlängerung. Foto: dpa

    Mit Fußballstars hat Harald Schmidt etliches gemein. Kicker wechseln gern den Klub, wenn sie in der Bundesliga spielen können. So wie der 54-jährige TV-Spötter, der von Sat.1 zum Ersten wechselte, dann aber, weil seine Pointen immer öfter verschossenen Elfmetern glichen, zurückkehrte und wieder Vertrag beim quotenmäßig auf Zweitliga-Niveau angesiedelten Privatsender machte.

    Was treibt Harald Schmidt zum Bezahlsender Sky?

    Auf Sat.1 lief der gebürtige Neu-Ulmer aus Sicht seiner Fans wieder zur Bestform auf. Aber dank des schlechten Punktestands sprich schwacher Quote bekam er den Laufpass. Nun schafft Schmidt für den Bezahlsender Sky. Der ist zwar bei Fußballübertragungen spitze, in dem feinen Geschäft mit skurriler Skizzierung des deutschen Medienalltags in der öffentlichen Wahrnehmung aber nicht vorhanden. Wer also Harry die Treue halten will, sollte bereits Sky-Abonnent sein. Ansonsten muss er im Herbst für drei Mal „Harald Schmidt Show“ die Woche finanziell draufsatteln.

    Was treibt den Entertainer zum Bezahlfernsehen? Ist er nicht schon als Kreuzfahrtdirektor auf dem „Traumschiff“ ausgelastet? Aber ein Zirkuspferd liebt nun mal den Manegenduft. Die Dreiviertelmillion Zuschauer auf Sat.1 wird Schmidt nicht toppen bei drei Millionen Abonnenten. Aber die harte Fan-Riege kann sich in dem Gefühl sonnen, eine Nische für sich zu haben. Heute um 23.15 Uhr ist Zapfenstreich auf Sat.1.

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