Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe (19) hat keine Angst vor den geplanten Nacktszenen im letzten "Harry Potter"-Film "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". "Ich fürchte mich nicht vor Nacktszenen", zitiert der Online-Dienst "FemaleFirst" den Schauspieler.
Seine Erfahrung in dem Londoner West-End-Theaterstück "Equus", bei dem er ebenfalls die Hüllen fallen lassen musste, habe ihm das Selbstvertrauen gegeben, auch in "Harry Potter" nackt vor die Kamera zu treten. Zuerst habe er zwar geglaubt, er werde wenigstens eine Unterhose tragen. Aber er habe ja nun schon nackt auf der Bühne gestanden. "Das ist für mich jetzt ein alter Hut, ehrlich", sagte er. (chd)
Udo Jürgens (73), musikalischer Entertainer, outet sich als Michael-Jackson-Fan. "Sein Talent ist grenzenlos, es lässt einen mit offenem Mund danebenstehen", schrieb Jürgens in einem Beitrag zum "King of Pop" in der "Bild am Sonntag". Anfangs habe er nur Jacksons exzentrische Attitüden wahrgenommen, die in den Zeitungen kommentiert worden seien. "Dann hörte ich eine Musik, die mir sofort auffiel." Es habe ihm auch "unendlich leidgetan", wie Jackson in der Öffentlichkeit niedergemacht worden sei.
"Ich habe oft viel Mitleid mit diesem wahnsinnig begabten und sensiblen Menschen gehabt", schrieb Jürgens und fügte hinzu: "Ich hoffe, er erhebt sich aus dem Rollstuhl, tanzt wieder. Seine Beine sollen wieder fliegen. Das wäre mein Traum." (chd)
Dustin Hoffman (71), Filmstar, meidet das Rampenlicht, so oft es nur geht. "An gesellschaftlichen Veranstaltungen teilzunehmen, fällt mir schwer. Keiner weiß das besser als meine Frau", sagte er dem Monatsmagazin "Reader's Digest". Schon seit seiner Kindheit beobachte er das Geschehen lieber von außen. Schon in der Schule sei er immer Außenseiter gewesen, "und das ist auch lange so geblieben".
Deshalb sei er von seinem Erfolg irgendwann auch "überrumpelt" worden: "Ich habe ihn immer als Laune des Schicksals bezeichnet, weil ich Schauspieler geworden bin, ohne an Ruhm und Reichtum zu denken." (chd)
Matthias Steiner (25), Olympiasieger im Gewichtheben, hilft es, in der Öffentlichkeit über den Unfalltod seiner Frau Susann zu sprechen. Er habe nach dem Unfall 2007 bewusst keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen. "Ich halte nichts davon - wenn man den Psychologen braucht, ist er nicht da", sagte Steiner der "Bild am Sonntag". Nur nach Terminvereinbarung zu reden, sei ihm "zu künstlich". Er glaube aber, dass das öffentliche Sprechen mit Journalisten eine Art Therapie für ihn sei. "Es ist ein Fakt: Sie kommt nicht mehr zurück. Umso mehr ich über ihren Tod rede, desto besser kann ich ihn verarbeiten." (chd)
Sven Väth (43), DJ und Musiker, hat sich früher etwas ausdenken müssen, um in die Clubs von Ibiza zu kommen, wo seine Karriere begann. "In die Clubs hineinzukommen, das war am Anfang nicht so einfach", schrieb er in einem Beitrag für den "Tagesspiegel". Er habe dafür einen "Trick" angewandt und sich Begleitung gesucht oder gehofft, bei einer der kleinen Werbeparaden der Veranstalter in den Straßen eine Freikarte zu ergattern. "Erst wenn ich ein Ticket hatte oder jemanden, der mich mitnahm, zogen wir los", erinnert sich Väth.
Auf Ibiza habe er mit 17 schon "eine ganz neue Welt des Feierns" kennengelernt. Über Jahre sei er jeden Sommer dorthin gefahren. "Wenn ich dort tanzen konnte, das war für mich wie für einen Schauspieler nach Hollywood zu gehen", sagt Väth heute.