Kate: Bodenständige Herzogin aus bürgerlicher Familie
Spätestens seit ihrer Verlobung mit Prinz William ist Kate zum Liebling der Nation aufgestiegen. In der ganzen Welt hat sie Fans.
Wohin Kate und William auch kommen, richten sich alle Kameras und Augen auf sie. Bei Auftritten wird Kates Natürlichkeit und Offenheit gelobt. Ihr Sinn für Mode hat schon so manchen Trend ausgelöst.
Dabei war sie vor der Hochzeit im April 2011 als "Waity Katy" verspottet worden, weil der Prinz ihr trotz langer Beziehung keinen Heiratsantrag gemacht haben soll. Auch wurde ihrer Familie von der Boulevardpresse spöttisch nachgesagt, sie seien soziale Aufsteiger.
Catherine Elizabeth - genannt Kate - wurde am 9. Januar 1982 als ältestes Kind des Piloten und Geschäftsmannes Michael und der früheren Stewardess Carole Middleton geboren. Sie wuchs in der englischen Grafschaft Berkshire auf.
Als sie zwei Jahre alt war, ging die Familie nach Jordanien, wo Kates Vater zweieinhalb Jahre arbeitete. Nach der Rückkehr gründeten Kates Eltern 1987 einen Versandhandel für Partyartikel, der sie zu Millionären machte.
Nach ihrem Schulabschluss reiste Kate ein Jahr lang um die Welt und arbeitete unter anderem bei Hilfsprojekten mit. Zum Studium der Kunstgeschichte zog sie 2001 nach Schottland an die renommierte St. Andrews Universität, wo sie William kennenlernte.
Im Frühjahr 2004 wurde Kate erstmals als Freundin des Prinzen gehandelt, als sie mit diesem im Skiurlaub gesichtet wurde. Seit der Hochzeit im April 2011 hat sie zahlreiche Auftritte sowohl alleine als auch an der Seite von William absolviert.
Im Sommer 2013 bekam Kate ihr erstes Baby: Der kleine George wurde dann im Oktober getauft.
Im September 2014 wurde bekannt, dass Kate ihr zweites Kind erwartet. Die kleine Prinzessin heißt Charlotte.
Im September 2017 folgte dann die Bekanntgabe von Kates dritter Schwangerschaft.
Kate trinkt Tee, William guckt Flugzeuge an, George entspannt sich: Die britischen Royals begeistern weiter die Neuseeländer. Prinz William und seine Frau gingen bei ihrer Tour durch das Land am Samstag zunächst getrennte Wege. Kate (32) nahm an einer Party in einem Kinderhospiz teil, während William (31) in Hamilton auf der Nordinsel einen Flugzeughersteller besuchte.
Kate und William kommen in Neuseeland gut an
Im Rainbow Place Hospiz in Hamilton traf Kate die sechsjährige Bailey Rupe und ihren Bruder, Te Waraki (10). Das Hospiz hilft ihnen, mit der tödlichen Krebserkrankung ihrer Mutter zurechtzukommen. "Meine Mutter stirbt, und wir wollen nicht, dass sie stirbt", erzählte die kleine Bailey Kate. Es sollte mehr Orte wie dieses Hospiz geben, sagte Kate den Kindern. "Ihr macht alle eine schwere Zeit durch, und da ist es wirklich gut einen solchen Ort zu haben, wo man darüber reden kann."
Das Hospiz hatte eine Teeparty unter dem Motto "Alice im Wunderland" organisiert. Die Kinder konnten mit Alice, dem verrückten Hutmacher und dem Märzhasen Tee trinken. Kate engagiert sich auch in Großbritannien für Kinderhospize. Der Besuch sei für alle ein tolles Erlebnis gewesen, sagte Hospiz-Chef Craig Tamblyn. "Es war ein besonderer Tag, nicht nur für mich, sondern auch für die Kinder und Familienangehörigen. Sie interessierte sich für jeden, mit dem sie sprach."
Herzogin Kate und Herzog William in Neuseeland
William besichtigte indes das Werk des Flugzeugherstellers Pacific Aerospace. Er kletterte in das Cockpit eines Fliegers und sah bei einer Flugvorführung zu, flog allerdings nicht selbst.
Anschließend besuchten die beiden Royals, die offiziell die Titel Herzog und Herzogin von Cambridge tragen, das Städtchen Cambridge. Viele der 15 000 Einwohner waren nach Medienberichten auf den Beinen. Cathy Bazley (63) hatte sich schon über Nacht einen Platz entlang der Route gesichert, die William und Kate nehmen wollten, wie sie Lokalmedien berichtete. Gegen die Kälte hatte sie sich sechs Schichten wärmende Kleidung übergezogen.
Wenn Kate und William reisen bleibt Prinz George in Wellington
Kate und William legten jeweils eine Rose vor dem Kriegsdenkmal nieder und nahmen dann an den Eröffnungsfeierlichkeiten für die neue Radsporthalle in Cambridge teil. Die Stadt war in ein Meer von Union Jack-Fähnchen getaucht. Cambridge ist nach einem Vorfahren von William benannt, der Prinz George hieß, wie sein acht Monate alter Sohn. George blieb wie üblich mit seinem Kindermädchen in Wellington zurück. Für Sonntag steht ein Besuch der Städte Dunedin und Queenstown auf dem Programm. Die Royals wollen auch ein Rugbyspiel besuchen. dpa/AZ