Böser Bube Baldwin: Nachdem er von Bord eines Flugzeugs gewiesen worden ist, weil er nicht mit dem Computerspielen aufhören wollte, hat US-Schauspieler Alec Baldwin eine Schimpftirade gegen die Fluggesellschaft American Airlines losgelassen. Er sei aus dem Flugzeug geworfen worden, weil er ein Online-Spiel spielte, "während wir am Gate warteten und stillstanden", beschwerte sich der 53-Jährige am Dienstag über den Online-Kurznachrichtendienst Twitter.
"Katholische Sportlehrerinnen aus den 50er Jahren"
Ihm sei zwar ein späterer Flug von Los Angeles nach New York angeboten worden, doch er wolle nie wieder mit der Gesellschaft fliegen: "Mein letzter Flug mit American. Wo pensionierte katholische Sportlehrerinnen aus den 50er Jahren einen Job bekommen", lästerte Baldwin bei Twitter.
Fluggesellschaft wehrt sich
Die Fluggesellschaft erklärte dagegen, ihr Kabinenpersonal habe lediglich die Richtlinien zur Benutzung von elektronischen Geräten bei geschlossener Kabinentür befolgt. Mitreisende berichteten, der Schauspieler sei nach einer Auseinandersetzung mit einer Flugbegleiterin von Bord gewiesen worden, weil er sein Handy nicht ausschalten wollte und wütend geworden sei. Baldwin wurde durch Filme wie "Jagd auf Roter Oktober" bekannt und spielt derzeit in der Sitcom "30 Rock" des US-Fernsehsenders NBC. (afp)