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Japan: Sexy Stewardessen-Kleider sorgen für Entrüstung

Japan

Sexy Stewardessen-Kleider sorgen für Entrüstung

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    Das Bild zeigt den Fluglinienchef von Skymark Shinichi Nishikubo und die Flugbeigleiterinnen mit den aufreizenden Uniformen.
    Das Bild zeigt den Fluglinienchef von Skymark Shinichi Nishikubo und die Flugbeigleiterinnen mit den aufreizenden Uniformen. Foto: Jiji Press, afp

    Die neue Stewardessen-Uniform einer Billigfluggesellschaft hat in Japan für Empörung gesorgt. Die superkurzen Kleider seien sexistisch, hieß es am Dienstag in Internetkommentaren. Die Gewerkschaft der Flugbegleiter bemängelte, dass die Kleider im Sixties-Look nicht einmal die Oberschenkel bedeckten und zeigte sich besorgt, dass es dadurch zu Problemen wie sexueller Belästigung kommen könne.

    Stewardessen haben Angst sexuell belästigt zu werden

    Die Fluggesellschaft Skymark wolle nach eigenen Angaben mit dem neuen Outfit mehr Kunden anlocken, konstatierte die Gewerkschaft. "Das zeigt nur, dass die Airline Frauen wie eine Handelsware betrachtet." Auf der Gewerkschafts-Website äußerten Flugbegleiterinnen die Angst, dass Passagiere sie anstarren oder mit Handys unter ihr Kleid fotografieren könnten.

    Fluglinienchef will die neue Uniform niemandem aufzwingen

    Die Stewardessen sollen die neuen Kleider nach Unternehmensangaben nur vorübergehend zur Werbung für Inlandsflüge im Airbus A330 anziehen, die Skymark ab Frühjahr anbieten will. Fluglinienchef Shinichi Nishikubo hatte bei der Präsentation der neuen Uniform versichert, man werde die neue Uniform niemandem aufzwingen, der sie nicht tragen wolle. afp/AZ

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