290 000 mal wurde "Watch the Throne" bei iTunes heruntergeladen. Damit bricht das Album der Rapper und Produzenten Jay-Z und Kanye West den Rekord und verweist Coldplays "Viva la Vida or Death and all his Friends" von 2008 mit 282.000 Downloads auf Platz zwei. Fans der beiden Ausnahmekünstler konnten das Album exklusiv schon vor der Veröffentlichung vom 8. bis 11. August beim Amerikanischen Anbieter des Apple-Programms herunterladen. Seit dem 12. August ist die CD nun auch im Handel erhältlich.
Feiern wie die Könige
Wie man es von den beiden Hiphop-Giganten gewöhnt ist, ließen es die beiden bei der Release-Party für "Watch the Throne" in einem Hotel in Miami richtig krachen. Dem Promiportal "People" zufolge, soll Jay-Z 250.000 Dollar für Champagner bezahlt habe. Hinzu kommen schlappe 50.000 Dollar an Trinkgeld, die der Rapper springen ließ. Für Jay-Z wirklich nicht mehr als ein Trinkgeld. Schließlich führt der Musiker mit 37 Millionen Dollar im vergangenen Jahr die Forbes-Liste der Höchstverdiener im Hiphop an. Kanye West steht mit 16 Millionen auf Rang drei. Nachdem die Parygesellschaft bei einem Edel-Italiener gespeist hatte, soll sie den Abend in einem Nachtclub haben ausklingen lassen.
Geld spielte keine Rolle
Die Aufmachung des in Gold verkleideten Albums hat Riccardo Tisci, Chefdesigner des französischen Modehauses Givenchy, übernommen. Diese Tatsache besagt bereits: Geld hat bei dem Projekt keine Rolle gespielt. Und so fanden sich zahlreiche Musikergrößen ein, um die beiden Rapper zu unterstützen. Neben Jay-Z-Gattin Beyoncé Knowles bereichern unter anderem Mr. Hudson, Frank Ocean und Kid Cudi die Platte. Sogar Teile aus Liedern der verstorbenen Otis Redding und Curtis Mayfield sind zu hören. Textlich geht es, wer hätte es gedacht, um die beiden Hiphop-Größen selbst, ihren Reichtum, ihr Leben.
Nimmt man all das zusammen, kommt man nur zu einem Schluss: Mit "Watch the Throne" haben Jay-Z und Kanye West ein Projekt der Superlative geschaffen. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob das Werk in den Billboard-Charts genauso erfolgreich ist wie im Internet.