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Jugend und Drogen: Drogenkonsum: Jugendliche rauchen und trinken immer seltener

Jugend und Drogen

Drogenkonsum: Jugendliche rauchen und trinken immer seltener

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    Rauchen ist genau wie Trinken bei Jugendlichen mittlerweile out. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein neuer Bericht.
    Rauchen ist genau wie Trinken bei Jugendlichen mittlerweile out. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein neuer Bericht. Foto: Symbolbild, Bernhard Weizenegger

    Heimlich Rauchen auf dem Pausenhof? Die Zeiten, in denen es als cool galt, sind bei Jugendlichen wohl vorbei. Gleichzeitig trinken die Jugendlichen immer weniger Alkohol. Das geht aus der repräsentativen Befragung von rund 7.000 Jugendlichen zum Drogenkonsum hervor, die am Mittwoch von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), und der Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Heidrun Thaiss, vorgestellt wurde.

    Jugendliche rauchen und trinken weniger

    Nur mehr 7,8 Prozent der Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren rauchen – der niedrigste Stand seit Beginn der Studien im Jahr 1973. Auch unter den 18- bis 25-Jährigen ist der Anteil der Raucher mit aktuell 26,2 Prozent (2011: 36,8 Prozent) weiter rückläufig.

    Das gilt auch für den regelmäßigen Alkoholkonsum: Aktuell greifen zehn Prozent der Jugendlichen und 33,6 Prozent der jungen Erwachsenen mindestens einmal pro Woche zur Flasche. Besorgniserregend sei dagegen die noch immer hohe Zahl junger Rauschtrinker.

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    Drogen-Report: Cannabis bei der Jugend auf Platz 1 der illegalen Drogen

    Spitzenreiter bei den illegalen Drogen ist Cannabis. 9,7 Prozent der zwölf bis 17-Jährigen haben schon einmal gekifft. Bei den jungen Erwachsenen sind es 34,5 Prozent. Wer die volle Legalisierung von Cannabis fordere, der sorge dafür, dass noch mehr Jugendliche zum Joint greifen, so Marlene Mortler. Ihr Credo: Cannabis als Medizin, ja, Cannabis zum Spaß, nein.

    Vier Prozent der jungen Erwachsenen konsumieren der Studie zufolge Ecstasy und Amphetamine, 2,9 Prozent Kokain, 2,2 Prozent neue psychoaktive Substanzen und 0,6 Prozent Chrystal Meth.

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