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Jugendwort 2016: Die ganze Liste: Was wird Jugendwort des Jahres?

Jugendwort 2016

Die ganze Liste: Was wird Jugendwort des Jahres?

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    Das "Jugendwort des Jahres 2016" wird gesucht: 2015 war es "Smombie".
    Das "Jugendwort des Jahres 2016" wird gesucht: 2015 war es "Smombie". Foto: Matthias Balk,dpa

    Das "Jugendwort des Jahres 2016" wird gesucht: Der Langenscheidt-Verlag stellt dazu eine Liste von 30 Begriffen im Internet parat, über die Nutzer abstimmen können. Von Analog-Spam, Uhrensohn, Hopfensmoothie oder Yologamie ist da zum Beispiel die Rede. Noch nie gehört? Macht nichts, in unserer Liste unten sehen Sie die Erklärung.

    "Jugendwort des Jahres 2016": Tintling führt das Ranking an

    Momentan führt das Jugendwort Tintling das Ranking mit etwa 17 Prozent an. Es bezeichnet in der Jugendsprache - ganz simpel - einen Tätowierer. Auf den Tintling folgen Vollpfostenantenne (Selfie-Stick), isso (Zustimmung, Unterstreichen von etwas), Banalverkehr (belangloser Chatverlauf) und Googleschreiber (Person, die die URL bei Google eingibt).

    Die Abstimmung läuft noch bis 31. Oktober, bereits am 1. September ist sie gestartet. Jeder darf laut Langenscheidt nur einmal abstimmen, dazu reichen zwei Klicks: erst auf das favorisierte Jugendwort, dann auf "Jetzt abstimmen".

    "Smombie" war Jugendwort des vergangenen Jahres

    Am Ende entscheiden die Nutzer aber nicht alleine, welches Wort zum "Jugendwort des Jahres 2016" gekürt wird. Eine Jury fällt das entscheidende Urteil.

    Im vergangenen Jahr lag in der Online-Abstimmung das Verb "merkeln" vorne, das soviel bedeuten soll wie "nichts tun, keine Entscheidung treffen". Die Jury kürte aber mit "Smombie" ein Kunstwort aus Smartphone und Zombie, das jemanden beschreibt, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er nur noch auf sein Smartphone starrt.

    2014 war das Jugendwort ein Satz: "Läuft bei dir". Die jährliche Wahl ist eine Werbeaktion des Langenscheidt-Verlags.

    Abstimmung Sie können hier abstimmen.

    "Jugendwort des Jahres 2016": Die ganze Liste

    • am fly sein (besonders abgehen)
    • Analog-Spam (Werbebrief per Post)
    • bae (before anyone/anything else: Bezeichnung für z.B. beste Freundin, Pizza…)
    • Tintling (Tätowierter)
    • Hopfensmoothie (Bier)
    • Vollpfostenantenne (selfiestick)
    • Mois (Alter, Kumpel, Bro)
    • Banalverkehr (belangloser Chatverlauf)
    • isso (Zustimmung, Unterstreichen von etwas)
    • Bambusleitung (schlechte Internetverbindung)
    • darthvadern (den Vater raushängen lassen: „Ich bin immer noch dein Vater“ – „Papa, du darthvaderst schon wieder“)
    • Googleschreiber (Person, die die URL bei Google eingibt)
    • Fleischdesigner (Chirurg)
    • Internetausdrucker (Person, die Websites ausdruckt)
    • gz (Congratulations – congrats – grats – graz – gz)
    • cheedo (cool)
    • Dumfall (Dummer Unfall)
    • mailden (per Mail melden)
    • Uhrensohn (Jemand, der sich zur falschen Zeit wie ein Idiot benimmt)
    • modeln (Hunger aushalten)
    • Yologamie (Yolo / Monogamie: offene Beziehung)
    • Overcut (Halbglatze)
    • Interneteier (Mut, nur online laut zu sein)
    • schmoof (smooth, geschmeidig)
    • slearning (sleeping while learning, v.a. im Unterricht)
    • Süßmo (süße Person, Kosename)
    • Swaggernaut (extrem coole Person)
    • Swagphone (Smartphone zum Angeben)
    • Tindergarten (Sammlung von Onlinedating-Kontakten)
    • Tweef (Beef (Streit) über Twitter) dpa/AZ

    Die Jugendwörter seit 2008

    2015: Smombie (Smartphone + Zombie = Smombie)

    2014: Läuft bei dir (alles perfekt (kann ironisch sein)

    2013: Babo (Anführer, Chef)

    2012: Yolo (You Only Live Once, „Sei’s drum“)

    2011: Swag (coole Ausstrahlung)

    2010: Niveaulimbo (ständiges Absinken des Niveaus)

    2009: hartzen (auf der faulen Haut liegen)

    2008: Gammelfleischparty (Ü30 Partys)

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