Aus und vorbei: Die Ehe von Katie Holmes und Tom Cruise ist gescheitert. Die 33-Jährige Schauspielerin hat die Scheidung eingereicht. Offenbar völlig überraschend für ihren Noch-Ehemann Cruise, wie aus der Bestätigung der Meldungen am Freitag durch dessenAnwälte durchschien. Medienberichte untermauern diese Spekulation. Holmes zog laut den Promi-Medien heimlich in eine andere Wohnung in New York, während sich ihr Mann zu Dreharbeiten in Island aufhielt. Laut "People"-Magazin war Cruise "völlig niedergeschlagen und todunglücklich". Katie Holmes' Vater Martin, ein Anwalt aus Ohio, sei nach New York gekommen, um die Scheidung zu organisieren. Das Magazin berichtete unter Berufung auf Vertraute der Schauspielerin, dass ihre Entscheidung feststehe.
Holmes will weg von Scientology
Der Grund für die Trennung heißt Medienberichten zufolge offenbar Scientology. Holmes habe Angst, Suri könne in die Fänge der Sekte geraten, berichten amerikanische Medien. Daher so die Presse weiter habe Holmes in New York auch das alleinige Sorgerecht beantragt - aus Sorge, dass Cruise die Sechsjährige "immer tiefer" in die Scientology-Organisation hineinziehen könnte. Holmes befürchtet demnach, dass Cruise die Tochter zur Erziehung an die sogenannte Sea Organization geben könnte, eine Kaderschmiede der Scientologen.
Was eine Trennung vom hochrangigen Scientology-Mitglied Cruise weiter bedeuten kann, berichtete das bekannte Promi-Internetportal "tmz.com". Demnach würde Holmes seit Bekanntgabe der Trennung von Scientology als Gefahr wahrgenommen und strengstens bewacht. Ein weißer Cadillac und ein schwarzer Mercedes seien vor ihrem Appartement in New York gesichtet worden. Scientology dementierte diese Vorwürfe jedoch.
Rupert Murdoch nennt Scientology "unheimlich" und "böse"
Unterdessen meldete sich Rupert Murdoch mit drastischen Bemerkungen über die Rolle von Scientology in der Ehe zwischen den Schauspielern Tom Cruise und Katie Holmes zu Wort. Über Twitter bezeichnete der australische Medienmogul am Sonntag die Scientology-Organisation, als dessen Aushängeschild Cruise fungiert, als "unheimlich, vielleicht sogar böse".
Aus der Traum - Scheidungen von Promi-Paaren
Tom Cruise und Katie Holmes gehen getrennte Wege. Außer ihnen mussten schon viele Promi-Paare das Ende ihrer oft öffentlich inszenierten «Traumehen» bekanntgeben.
JOHNNY DEPP und VANESSA PARADIS: 14 Jahre lang galt sie als Traumbeziehung zweier Prominenter, am 19. Juni 2012 war es offiziell aus. Der Schauspieler («Fluch der Karibik») und die zehn Jahre jüngere Schauspielerin und Sängerin («Joe le Taxi») gingen «in Freundschaft» auseinander.
HEIDI KLUM und SEAL: Das deutsche Topmodel und der britische Sänger gaben im Januar 2012 in ihrem verflixten siebten Ehejahr die Trennung bekannt, im April reichte Klum die Scheidung ein. Das Traumpaar inszenierte sich gerne vor Kameras. An jedem Hochzeitstag erneuerte es medienwirksam seinen Treueschwur.
DEMI MOORE und ASHTON KUTCHER: Die Schauspielerin zog nach sechs Jahren Ehe im November 2011 den Schlussstrich unter die Beziehung mit ihrem rund 15 Jahre jüngeren Kollegen Ashton Kutcher - «mit großer Trauer und einem schweren Herzen», wie sie mitteilte.
ARNOLD SCHWARZENEGGER und MARIA SHRIVER: Bis zur Silberhochzeit im April 2011 galten der Ex-Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien und die Kennedy-Nichte als Traumpaar der amerikanischen High-Society, dann gingen sie getrennte Wege. Nachdem Schwarzenegger öffentlich gestand, ein inzwischen 13 Jahre altes Kind mit einer Haushälterin der Familie zu haben, reichte Shriver im Juli die Scheidung ein.
MADONNA und GUY RITCHIE: Nacht rund acht Jahren Ehe verkündete das Paar im November 2008 die geplante Scheidung. Die beiden lebten hauptsächlich in London. Regisseur Ritchie bekam angeblich etwa 50 Millionen Pfund (heute rund 60 Millionen Euro).
PAUL MCCARTNEY und HEATHER MILLS: Ihre Scheidung im März 2008 wurde nach zwei Jahren Rosenkrieg besiegelt. McCartney musste rund 24,3 Millionen Pfund (heute 29,3 Millionen Euro) an seine Ex-Frau zahlen. Sie hatten 2002 geheiratet und später eine gemeinsame Tochter bekommen.
"Passt auf, wie sich die Geschichte mit Katie Holmes und Scientology weiter entwickelt. Etwas Unheimliches, vielleicht sogar Böses, umgibt diese Leute", schrieb der 81-jährige Milliardär per Internet-Kurzbotschaftendienst. Murdoch erhielt eigenen Angaben zufolge "hunderte" von aggressiven Antworten auf seine Bemerkungen über Scientology. Er rechne damit, dass die Angriffe zunehmen und "schlimmer" werden, twitterte der Milliardär. Er bleibe aber bei seiner Ansicht. afp/AZ