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Lüttich: Granaten-Wurf in Innenstadt: Tote und Verletzte

Lüttich

Granaten-Wurf in Innenstadt: Tote und Verletzte

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    Rettungswagen am Tatort in der Innenstadt von Lüttich. Foto: Michel Krakowski dpa
    Rettungswagen am Tatort in der Innenstadt von Lüttich. Foto: Michel Krakowski dpa

    Bei Attacken mit Schüssen und  Blendgranaten sind im belgischen Lüttich Medienangaben zufolge zwei  Menschen getötet worden, rund 64 weitere wurden verletzt. Es habe drei Täter gegeben, berichtete die Agentur Belga unter Berufung auf einen Polizisten. Sie seien mit einem  Kalaschnikow-Gewehr und Blendgranaten ausgerüstet gewesen, meldete Belga weiter. Etwa zehn Schüsse seien gefallen. Laut der  Lokalzeitung "La Meuse" wurde ein Kind lebensgefährlich verletzt.

    Wie die belgische Nachrichtenagentur Belga am Dienstag unter Berufung auf belgische Justizkreise berichtet, ist der mutmaßliche Urheber des tödlichen Anschlags von Lüttich ein mann, der bereits wegen waffenbesitzes verurteilt worden war. 2008 sei er zu fast fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden wegen Waffenbesitzes und dem Anbau von Cannabis. Der Staatsanwalt habe inzwischen die Zahl von zwei Toten und 64 Verletzten bestätigt. Die Situation in der Lütticher Innenstadt sei seit 15 Uhr wieder unter Kontrolle.

    Anschlag in der Nähe des Weihnachtsmarktes

    Den Medienberichten zufolge ereigneten sich die Angriffe am Mittag  auf dem Hauptplatz der ostbelgischen Stadt, an dem der Justizpalast  liegt. In der Nähe befindet sich zudem ein beliebter  Weihnachtsmarkt - wegen des schlechten Wetters hatte der  Bürgermeister jedoch beschlossen, die Öffnungszeit des Markts zu  verschieben. Der private Fernsehsender RTL-TVI zeigte Bilder von  Rettungswagen und einer Blutlache auf dem von der Polizei  abgesperrten Platz.

    Einer der Täter soll tot sein

    Der genaue Ablauf der Angriffe sowie die Hintergründe waren  zunächst unklar. Einer der Täter sei getötet worden, der andere sei  in einen Anbau des Justizpalastes geflüchtet, berichtete Belga. Die  Polizei dementierte laut Belga aber frühere Medienberichte, nach  denen es eine Verfolgungsjagd gegeben hatte. Sie kündigte für den  Nachmittag eine Stellungnahme an. afp

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