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Luxuswohnung: Villa auf Pekinger Hochhaus muss abgerissen werden

Luxuswohnung

Villa auf Pekinger Hochhaus muss abgerissen werden

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    Dieses auf einem Wohnhaus in Peking inmitten künstlicher Felsen thronende Luxusobjekt muss abgerissen werden.
    Dieses auf einem Wohnhaus in Peking inmitten künstlicher Felsen thronende Luxusobjekt muss abgerissen werden. Foto: dpa

    Die Anwohner hatten protestiert, jetzt muss eine auf einem Hochhaus in Peking inmitten künstlicher Felsen thronende Luxuswohnung abgerissen werden. Der Besitzer müsse sein "Schloss in den Lüften" zerstören, teilte die Pekinger Stadtverwaltung am Dienstag mit. Sie reagierte damit auf zahlreiche Medienberichte über die architektonische Kuriosität. Auch der staatliche Fernsehsender CCTV widmete sich dem Thema.

    Künstliche Felsenlandschaft auf mehr als 1000 Quadratmetern

    Der Chef einer auf traditionelle Medizin spezialisierten Firma, Zhang Biqing, hatte das exklusive Penthouse auf dem Dach des 26-stöckigen Wohnhauses errichten lassen. Der ehemalige Politikberater legte auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern eine künstliche Felsenlandschaft an.

    China, die Volksrepublik - Zehn Fakten

    China gilt mit etwa 1,3 Milliarden Einwohnern als bevölkerungsreichstes Land der Erde.

    Hauptstadt Chinas ist Peking.

    Das Land erstreckt sich auf einer Fläche von 9.571.302 Quadratkilometern.

    Die Amtssprache ist Mandarin, das als Hochchinesisch gilt.

    Die Währung ist der Renminbi, 10 Jiao entspricht.

    Die Nationalhymne Chinas ist der "Marsch der Freiwilligen".

    Die Internet-TLD ist .cn und die Telefonvorwahl Chinas die +86.

    China gilt nach den USA als kommende Militärmacht der Erde. Bereits heute gilt China als Werkbank des Planeten.

    China steht international in der Kritik wegen schlechter Arbeitsbedingungen, der Verletzung von Menschenrechten und dem Kopieren geistigen Eigentums.

    Außenpolitisch und militärisch zeigt sich das "Reich der Mitte" aber meist neutral bis defensiv.

    Zwischen echten Bäumen und Büschen entstand eine hunderte Quadratmeter große Wohnung. Nach Angaben der Behörden war der Bau jedoch nicht genehmigt. Laut einem amtlichen Aushang an dem Gebäude hat Zhang nun 15 Tage Zeit, um seine Villa abzureißen.

    Der Protzbau stieß bei den Nachbarn auf Protest. Sie befürchteten, die Felsen könnten ihnen eines Tages auf den Kopf fallen, berichtete örtliche Medien. Zwei Anwohner seien bereits während der jahrelangen Bauarbeiten ausgezogen, andere beschwerten sich demnach über Schäden an Rohren und Wänden.

    Explodierende Immobilienpreise: In China sind Aufbauten keine Seltenheit

    Angesichts der explodierenden Immobilienpreise sind Aufbauten auf mehrstöckigen Gebäuden in China keine Seltenheit. Anfang des Monats berichteten die Medien, dass 25 auf dem Dach eines Einkaufszentrums errichtete Luxusvillen inzwischen von Wanderarbeitern bezogen wurden, nachdem die Behörden ihren Bau für illegal erklärt hatten. Berichte über die Bevorzugung von reichen und einflussreichen Chinesen bei der Bewilligung von Baumaßnahmen sorgen regelmäßig für Empörung. AZ/afp

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