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MSC Flaminia: Beschädigter Chemie-Frachter nimmt Kurs auf Deutschland

MSC Flaminia

Beschädigter Chemie-Frachter nimmt Kurs auf Deutschland

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    Die «MSC Flaminia» hat  auch Gefahrgüter geladen, von denen eine Umweltgefahr ausgehen  könnte.
    Die «MSC Flaminia» hat  auch Gefahrgüter geladen, von denen eine Umweltgefahr ausgehen  könnte. Foto: SMIT SALVAGE, afp

    Das durch einen Schlepper gezogene  Schiff habe seine Warteposition südlich der britischen Küste  verlassen, um deutsche Hoheitsgewässer anzusteuern, teilte der  deutsche Schiffseigner NSB mit. Die Passage durch den Ärmelkanal  werde voraussichtlich fünf Tage dauern.

    Die "MSC Flaminia" war Mitte Juli bei der Fahrt von den USA nach  Europa auf dem Atlantik in Brand geraten, Teile der Ladung  explodierten. Ein Seemann starb, ein Crewmitglied wird vermisst,  drei weitere wurden verletzt.

    MSC Flaminia: Havarie hält Länder in Atem

    Die Havarie hält die Reederei und die Behörden mehrerer  europäischer Länder seit Wochen in Atem. Die "MSC Flaminia" hat  auch Gefahrgüter geladen, von denen eine Umweltgefahr ausgehen  könnte.

    Dabei handelt es sich nach Angaben des deutschen Havariekommandos  um 151 Container mit diversen Industriechemikalien, darunter  brennbare Flüssigkeiten, Klebstoffe sowie pharmazeutische  Grundstoffe. Knapp 100 dieser Container sind beschädigt oder ganz  zerstört. An Bord befinden sich außerdem rund 2500 Tonnen Schweröl  und Diesel. Am Dienstag waren internationale Expertenteams an Bord  gegangen, um Proben zu nehmen und die Lage zu sondieren.  afp

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