Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Ukraine lenkte offenbar Angriff in Russland – Stromausfälle in Kiew
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Mediatheken: ARD und ZDF wollen ein Streaming-Netzwerk aufbauen

Mediatheken
21.06.2021

ARD und ZDF wollen ein Streaming-Netzwerk aufbauen

ARD und ZDF kooperieren im Internet nun stärker - bei ihren Mediatheken.
Foto: Robert Günther, dpa

Die öffentlich-rechtlichen Sender arbeiten beim Streaming-Angebot zusammen. Nutzer sollen Inhalte so leichter finden. Ist das ein Schritt zur Fusion von ARD und ZDF?

Es dauert nicht lange, bis ein Journalist am Montag fragt, was jetzt noch gegen eine Fusion von ARD und ZDF spreche. Kurz zuvor kündigten der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow und der ZDF-Intendant Thomas Bellut in einem Pressegespräch einen "Riesenquantensprung" und eine "kleine Revolution" an: den Aufbau eines gemeinsamen Streaming-Netzwerks.

Für Nutzer bedeutet das, dass ARD- und ZDF-Mediathek im Internet zwar eigenständig bleiben, sich aber zunehmend in der einen auch Inhalte der jeweils anderen finden und Nutzern empfohlen werden. In der Praxis soll das einmal so aussehen: Wer in der ARD-Mediathek gerne den "Tatort" anklickt, dem könnte ein Algorithmus die ZDF-Thriller-Serie "Bad Banks" empfehlen, die dann gleich auf dem ARD-Portal abrufbar ist.

ZDF-Chef Thomas Bellut hält nichts von einer Fusion der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF.
Foto: Andreas Arnold, dpa

Was unspektakulär klingt, bedeutet für die beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender einen Kulturwandel. Statt ihre Konkurrenz im Netz zu leben, kooperieren sie fortan – vor allem, um gegen US-Streaminganbieter wie Netflix oder Amazon Prime Video bestehen zu können. In diesem Markt wolle man nicht nur mit-, sondern eine führende Rolle spielen, sagt SWR-Intendant Kai Gniffke. "Es braucht ein wertegetriebenes Angebot auf dem Streaming-Markt." Darunter versteht er unter anderem ein Empfehlungssystem, das nicht auf Krawall setze – im Unterschied zu den anderen Anbietern.

Was die Sender-Chefs zu einer Fusion von ARD und ZDF sagen

Der gemeinsame "Inhalte-Katalog" allein von ARD und ZDF umfasst mehr als 250.000 Filme, Dokus, Satire- und Serienstoffe. Seit kurzem sind zudem Programminhalte von Arte in beiden Mediatheken zu finden, was zu einer spürbaren Erhöhung der Nutzerzahlen führte.

Und so soll das Streaming-Netzwerk das durch Beitragsmilliarden erstellte Programm leichter auffindbar machen und besser präsentieren. Es soll aber wohl auch die Bedeutung der Öffentlich-Rechtlichen unterstreichen – in Zeiten, in denen intensiv über ihren Auftrag diskutiert wird.

Lesen Sie dazu auch
Tom Buhrow, Intendant des WDR und ARD-Vorsitzender, spricht von einem "Riesenquantensprung", was das Streaming-Netzwerk angeht.
Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

Eine öffentlich-rechtliche Super-Mediathek mit sämtlichen Inhalten wäre da im Grunde der nächste Schritt. Und eine Fusion von ARD und ZDF? Die Senderchefs weisen das zurück und betonen mit Verweis auf höchstrichterliche Rechtsprechung, dass die Medienvielfalt ein wichtiges Gut sei.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.