In mehreren eingeschneiten Wintersportorten im Westen des Landes saßen zwischenzeitlich rund 15.000 Urlauber und Einheimische fest, wie die Nachrichtenagentur APA am Samstag berichtete. Wegen der Schneemassen waren demnach die Vorarlberger Skiorte Lech, Zürs, Stuben, Warth und Gargellen einen Tag lang von der Außenwelt abgeschnitten.
Am Samstag wurden die Straßen zwar wieder freigegeben, an- und abreisende Urlauber sorgten jedoch für dichten Verkehr und Staus.
Straßen wegen umgeknickter Bäume gesperrt
Wegen der heftigen Schneefälle, umgeknickter Bäume und einer hohen Lawinengefahr waren landesweit Straßen gesperrt und Bahnverbindungen unterbrochen worden. In der Nacht zum Samstag fielen in den Vorarlberger Bergen noch einmal 40 Zentimeter Neuschnee, wie APA weiter meldete.
Nach Mitternacht hörte der Schneefall aber vorerst auf, so dass erste Straßen geräumt werden konnten. Probleme gab es auch bei der Stromversorgung. Laut APA waren zwischenzeitlich 1800 Haushalt ohne Strom.
Behörden warnen auch am Samstag vor Lawinen
Bauernweisheiten zum Wetter
Hat der November einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.
Ist es um Martini trüb, wird der Winter lind und lieb.
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.
Weihnacht im Schnee – Ostern im Klee.
Am Neujahrstage Sonnenschein lässt das Jahr uns fruchtbar sein.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt's guten Wein im neuen Jahr.
Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.
Regnet es zu St. Nicolaus wird der Winter streng und graus.
Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rau.
Der Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.
Wenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Ohren wärmen.
Gibt es Fastnacht viele Sterne, legen auch die Hühner gerne.
Hüpfen Eichhörnchen und Finken, siehst du schon den Frühling winken.
Wenn am Dach hängen gefrorene Spitzen, dann ist gut beim Ofen sitzen.
Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht.
Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kälte zu schließen.
Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch einmal bitterkalt.
Die Behörden warnten auch am Samstag vor weiteren Lawinen. In Vorarlberg und Tirol galt eine Lawinengefahr der Stufe vier auf der fünfstufigen Skala. Daran werde sich voraussichtlich auch in den kommenden Tagen nichts ändern, hieß es. Bis Montag wurden nach Angaben von Meteorologen noch einmal 80 Zentimeter Neuschnee erwartet.
Unerfahrenen Wintersportlern wurde davon abgeraten, die gesicherten Pisten zu verlassen. afp