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Österreich: 15.000 Wintersportler in Skigebieten eingeschneit

Österreich

15.000 Wintersportler in Skigebieten eingeschneit

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    Die "Harakiri" ist mit 78 Prozent Gefälle die steilste Piste Österreichs und lässt selbst die Knie routinierter Wintersportler weich werden.
    Die "Harakiri" ist mit 78 Prozent Gefälle die steilste Piste Österreichs und lässt selbst die Knie routinierter Wintersportler weich werden. Foto: Mayerhofen Bergbahnen, tmn

    In mehreren eingeschneiten Wintersportorten im Westen des Landes saßen zwischenzeitlich rund 15.000 Urlauber und Einheimische fest, wie  die Nachrichtenagentur APA am Samstag berichtete. Wegen der  Schneemassen waren demnach die Vorarlberger Skiorte Lech, Zürs, Stuben, Warth und Gargellen einen Tag lang von der Außenwelt  abgeschnitten.

    Am Samstag wurden die Straßen zwar wieder  freigegeben, an- und abreisende Urlauber sorgten jedoch für dichten  Verkehr und Staus.

    Straßen wegen umgeknickter Bäume gesperrt

    Wegen der heftigen Schneefälle, umgeknickter Bäume und einer  hohen Lawinengefahr waren landesweit Straßen gesperrt und  Bahnverbindungen unterbrochen worden. In der Nacht zum Samstag  fielen in den Vorarlberger Bergen noch einmal 40 Zentimeter  Neuschnee, wie APA weiter meldete.

    Nach Mitternacht hörte der  Schneefall aber vorerst auf, so dass erste Straßen geräumt werden  konnten. Probleme gab es auch bei der Stromversorgung. Laut APA  waren zwischenzeitlich 1800 Haushalt ohne Strom.

    Behörden warnen auch am Samstag vor Lawinen

    Bauernweisheiten zum Wetter

    Hat der November einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.

    Ist es um Martini trüb, wird der Winter lind und lieb.

    Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

    Weihnacht im Schnee – Ostern im Klee.

    Am Neujahrstage Sonnenschein lässt das Jahr uns fruchtbar sein.

    Ist Dreikönig hell und klar, gibt's guten Wein im neuen Jahr.

    Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

    Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.

    Regnet es zu St. Nicolaus wird der Winter streng und graus.

    Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rau.

    Der Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.

    Wenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Ohren wärmen.

    Gibt es Fastnacht viele Sterne, legen auch die Hühner gerne.

    Hüpfen Eichhörnchen und Finken, siehst du schon den Frühling winken.

    Wenn am Dach hängen gefrorene Spitzen, dann ist gut beim Ofen sitzen.

    Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht.

    Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kälte zu schließen.

    Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch einmal bitterkalt.

    Die Behörden warnten auch am Samstag vor weiteren Lawinen. In  Vorarlberg und Tirol galt eine Lawinengefahr der Stufe vier auf der  fünfstufigen Skala. Daran werde sich voraussichtlich auch in den  kommenden Tagen nichts ändern, hieß es. Bis Montag wurden nach  Angaben von Meteorologen noch einmal 80 Zentimeter Neuschnee  erwartet.

    Unerfahrenen Wintersportlern wurde davon abgeraten, die  gesicherten Pisten zu verlassen. afp

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