Katy Perry räumt ab: Die amerikanische Sängerin und "Harry Potter" können sich auf ihre Fans verlassen. Bei der Vergabe der "People's Choice Awards" in der Nacht zum Donnerstag in Los Angeles lag Perry mit fünf Preisen an der Spitze. Der zweite Teil von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" sahnte vier Trophäen ab, als bester Film, Action-Streifen, für die Buch-Adaption und die beste Filmbesetzung. Die Anwärter und Gewinner der Publikumspreise werden anders als die der Oscars, Emmys oder Grammys ausschließlich von ihren Fans gewählt.
Perry: Beste Sängerin, Song des Jahres und noch mehr
Popstar Perry gewann in den Sparten beste Sängerin, Song des Jahres ("E.T."), Musik-Video, beste Konzerttour und als beliebtester Gast in einer TV-Show. Allerdings nahm die Sängerin keinen der Preise persönlich entgegen. Perry war eine gute Woche nach der plötzlichen Trennung von Ehemann Russell Brand (36) kurzfristig von der Show abgesprungen und einen Urlaub mit ihrer besten Freundin Rihanna geplant.
Lady Gaga holte mit "Born This Way" den Preis für das beste Album. Bruno Mars setzte sich gegen Blake Shelton, Emine , Enrique Iglesias und Justin Bieber als bester männlicher Künstler durch.
Johnny Depp sticht alle aus
10 Fakten über Katy Perry
Katy Perry wird am 25. Oktober 1984 als Tochter eines Pfarrers in Kalifornien geboren.
Ihr Mädchenname lautet Katheryn Elizabeth Hudson.
Der Durchbruch als Sängerin gelang ihr 2008 mit dem Song "I kissed a Girl". Ein Bild von Scarlett Johansson hatte sie dazu angeregt, sich ein Intermezzo mit der Schauspielerin vorzustellen.
Mit dem Video zu "I kissed a Girl" stellte sie 2008 einen neuen Rekord auf. Kein anderer Clip wurde öfter auf dem Musiksender MTV ausgestrahlt. Insgesamt wurde ihr Song dort 21.863 Mal gespielt.
Im indischen Rajasthan veranstalteten Katy Perry und Russell Brand 2010 ihre Traumhochzeit.
2012 wurde der Megastar Perry vom Billboard Magazin zur Women of the Year gekürt.
Katy Perry ist auch in den legendären Wachsfigurenkabinetten von Madame Tussauds in aller Welt heiß begehrt. In Bangkok, Las Vegas, New York, Sydney und Wien ist sie bereits aus Wachs nachgebildet worden.
Am 1. Februar 2015 trat Katy Perry zusammen mit Missy Elliott und Lenny Kravitz in der Halbzeitpause des Super Bowls LXIX auf.
Seit Mai 2014 erobert Katy Perry auf ihrer Prismatic World Tour die Bühnen der Welt. Im Frühjahr 2015 zieht es sie auch in die großen Konzerthallen Deutschlands. München, Köln, Hamburg und Berlin können sich auf die Songs von ihrem aktuellen Album Prism freuen.
In der Sparte "Bester Schauspieler" konnte Johnny Depp seine Mitbewerber Daniel Radcliffe, Hugh Jackman, Robert Pattinson und Ryan Reynolds ausstechen. Depp gewann eine weitere Trophäe für die Vertonung des Zeichentrickhits "Rango". Emma Stone setzte sich als beste Schauspielerin gegen Anne Hathaway, Jennifer Aniston, Julia Roberts und Reese Witherspoon durch. Stone ("The Help", "Crazy, Stupid, Love") wurde von den Fans auch noch zur besten Komödienschauspielerin gekürt.
Hugh Jackman gewann die Trophäe als bester Action-Star, Ryan Reynolds als Superheld und Adam Sandler als Komödiendarsteller. Der von vielen Kritikern verrissene Film "Wasser für die Elefanten" traf als "Bestes Drama" den Geschmack der Fans. Hauptdarsteller Robert Pattinson nahm den Preis entgegen. Der derbe Klamauk "Brautalarm" wurde zur besten Komödie gekürt.
Beliebteste Film-Ikone: Morgan Freeman
Gegen Morgan Freeman als beliebteste "Film-Ikone" kamen George Clooney, Harrison Ford, Robert DeNiro und Tom Hanks nicht an. Diese Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Die Preisverleihung ging im Rahmen einer TV-Show live über die Bühne. Die Trophäen in 43 Film-, Fernseh- und Musik-Kategorien wurden zum 38. Mal vergeben. (afp)