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30.08.2020

Christian Drosten ist wieder da – und nicht nur er

Ab 1. September kehrt Virologe Christian Drosten aus der Sommerpause zurück. In der Fortsetzung des NDR-Podcast „Corona-Update" wird es dann eine Änderung geben.

Am Dienstag kehrt der preisgekrönte NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ mit Virologe Christian Drosten aus der Sommerpause zurück. Wöchentlich informieren NDR-Redakteurin Korinna Hennig und der Leiter der Virologie in der Berliner Charité dann wieder über aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung. Nach der zweimonatigen Pause des Podcats wird es allerdings eine Änderung geben: Christian Drosten wird sich wöchentlich abwechseln mit Sandra Ciesek, Leiterin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Die Virologin und Internistin Ciesek arbeitet an Medikamenten gegen Covid-19 und Teststrategien. Bereits im Februar hatte Ciesek nachgewiesen, dass auch symptomfreie Menschen Träger und somit auch Überträger des Coronavirus sein können. Dem NDR sagte sie: „Da ich mehrere Jahre als Internistin gearbeitet habe, kenne ich auch die praktischen Fragen der klinischen Patientenversorgung. Ich freue mich darauf, eine Brücke zwischen diesen beiden Fachgebieten zu schlagen und so für die Hörer einen Beitrag zum besseren Verständnis rund um Sars-CoV-2 zu leisten.“ Am 8. September wird Sandra Ciesek erstmals im Podcast des Senders NDR Info zu hören sein.

Podcast: Virologe Christian Drosten kehrt aus Sommerpause zurück

Das „Coronavirus-Update“, das es seit Ende Februar gibt, war im Juni nach der 50. Folge in die Sommerpause gegangen. Der erfolgreiche Podcast wurde mit dem Grimme Online Award und dem Preis der Bundespressekonferenz ausgezeichnet. „Mehr als 60 Millionen Abrufe des ‘Coronavirus-Update’ zeigen, dass die Hörerinnen und Hörer die differenzierten und ausführlichen Informationen im Podcast sehr schätzen“, sagte Norbert Grundei, der Leiter des Audio-Labs Think Radio, das den Podcast entwickelte.

Der NDR betont, dass es bei dem Format nicht um Panikmache gehe: „Coronavirus-Update“ wolle informieren, einordnen und Hintergründe liefern. Auf seiner Internetseite hat er unter anderem die häufigsten Hörerfragen und Antworten zusammengestellt und die entsprechenden Podcast-Folgen verlinkt.

Drosten-Podcast soll "auf der Suche nach Antworten begleiten"

Katja Marx, Hörfunkdirektorin des NDR, nannte im Interview mit der taz als Grund für den anhaltenden Erfolg des Drosten-Podcasts, „dass wir hier jemanden auf der Suche nach Antworten begleiten, der noch dabei ist, sich die Fakten zu erschließen“. Dies könne für Hörer viel interessanter sein als eine vorgefertigte Meinung. Auch Interviewer könnten aus dem Podcast etwas lernen, und zwar „wie wichtig es ist, Fragen zu stellen, deren Antworten man nicht schon vorher kennt“.

Anfang August hatte ein Gastbeitrag Christian Drostens in der Wochenzeitung Die Zeit große Aufmerksamkeit erfahren. Dessen Titel: „Ein Plan für den Herbst“. Der Virologe schrieb darin, dass die zweite Pandemie-Welle das Mitdenken der gesamten Bevölkerung, der Arbeitgeber und der Politik erfordere. Im Falle einer plötzlichen und starken Zunahme der Neuinfektionen brauche es einen pragmatischen Weg – „ohne Lockdown, dafür mit Restrisiko“. Diesen Weg müssten „alle verstehen und mittragen, auch durch Befolgen allgemeiner Maßnahmen wie Maskenpflicht und Beschränkung privater Feiern“. (AZ, dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.08.2020

@ Alois R.

>>Wäre er ein guter "Wissenschaftler" würde er mitteilen, dass im Frühling ca. 8% aller Getesteten positiv getestet wurden. Mittlerweile liegt der Wert der positiv Getesteten bei ca 0,88 % !! <<

Wo hat sich denn Hr. Drosten in den letzten 6 -8 Wochen anders geäußert?
Meiner Meinung nach trifft Ihr Statement ins Leere.

Gut, dass gegenwärtig weniger als 1 Prozent der Getesteten positiv sind, also bei ihnen das Virus vorhanden ist.



Raimund Kamm

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31.08.2020

Gut, dass wir hervorragende Wissenschaftler haben!
Sonst würden noch Tausende an Kinderlähmung leiden und die Pest wie die Pocken wären ein Schrecken für uns alle.

Auch freue ich mich, dass Wissenschaftler wie Herr Drosten sich bemühen, ihre Erkenntnisse allgemeinverständlich mitzuteilen. Bei Herrn Drosten war es vorbildlich, dass er Wissenslücken, Unsicherheiten und falsche Einschätzungen freimütig mitteilte.

Raimund Kamm

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31.08.2020

Wäre er ein guter "Wissenschaftler" würde er mitteilen, dass im Frühling ca. 8% aller Getesteten positiv getestet wurden. Mittlerweile liegt der Wert der positiv Getesteten bei ca 0,88 % !! Fast 10-fach niedriger ! Deswegen spricht man immer nur über die neuen "Fälle".

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31.08.2020

Und da man mittlerweile fast zehnmal soviel Leute pro Woche testet wie im Frühjahr, sind die "Fälle" natürlich genauso hoch. Diese Argumentation des RKI ist höchst unseriös...............................

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31.08.2020

Alois,
welchen kruden Vergleich stellen sie denn da auf, um es noch freundlich auszudrücken.
Die Gruppen, die im Frühjahr getestet wurden und die Massen welche jetzt getestet werden ergeben logischerweise einen erheblichen Unterschied, aber das wissen sie doch selbst oder etwa nicht?
Wollen sie denn nur provozieren oder möglicherweise auch den Reichstag stürmen?

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31.08.2020

Dieser 9xkluge Schauzspieler hat gerade noch gefehlt.

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31.08.2020

Sie haben offensichtlich ein Problem mit Menschen, die mehr Ahnung von der Sache haben als Sie. Anders ist Ihr abfälliger Kommentar nicht zu erklären.

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31.08.2020

Mit gesunder Skepsis und dem NICHT-Drehen des Fähnleins nach jedem Windchen bin ich bis jetzt gut durchs Leben gekommen. Und wie's aussieht - daran wird sich nichts ändern.

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