Polit-Talkerin Anne Will gehört zu den Zugpferden der ARD. Ihre Sendung, die gute Einschaltquoten einfährt, wechselt bald von Sonntag- auf Mittwochabend.
BILDUNG UND AUSBILDUNG: Die 1966 in Köln geborene Tochter eines Architekten studierte in Köln und Berlin Geschichte, Politologie und Anglistik. Danach volontierte sie beim Sender Freies Berlin (SFB) in den Bereichen Hörfunk und Fernsehen.
FRÜHE KARRIERE: Ab 1992 moderierte Anne Will im SFB die Talkshow "Mal ehrlich" und den "Sportpalast". Parallel dazu war sie von 1996 bis 1998 Gastgeberin der Medienshow "Parlazzo" im WDR-Fernsehen.
SPORT: Als erste Frau übernahm sie 1999 die ARD-Sportschau. Für die ARD berichtete sie 2000 auch von den Olympischen Spielen in Sydney.
NACHRICHTEN: Von 2001 bis 2007 präsentierte Anne Will im Wechsel mit Ulrich Wickert und Tom Buhrow die ARD-"Tagesthemen".
POLIT-TALK: Seit 2007 leitet sie als Nachfolgerin von Sabine Christiansen den Polit-Talk "Anne Will" am Sonntagabend im Ersten.
PREISE: 2002 erhielt sie die Goldene Kamera als Shooting-Star und 2006 den Deutschen Fernsehpreis für die beste Moderation einer Informationssendung. 2007 folgte der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus. dpa