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Porträt
21.10.2016

Sven Voelpel: Intelligente Menschen sind länger wach

Sven Voelpel, der seine Jugend in Landsberg verbracht hat und nun in Bremen Professor ist, hat ein Buch über das Älterwerden geschrieben.
Foto: Rowohlt

Sven Voelpel hat von Landsberg aus eine internationale Karriere gemacht. Er forscht über das Jungbleiben und hat jetzt ein Buch über das Älterwerden geschrieben. Ein Porträt.

Wer Sven Voelpel dieser Tage erreichen will, hat es schwer. Während sein neues Buch „Entscheide selbst, wie alt du bist“ auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert wird, muss er auch zur Eröffnung seiner Ausstellung „Ey Alter“ im Mercedes-Benz- Museum in Stuttgart. Interviews, Führungen und Fernsehauftritte – für den Professor aus Bremen, der in Landsberg seine Jugend verbracht und sein Abitur gemacht hat, kein Problem. Sein Arbeitstag endet eh meist erst gegen 3 Uhr nachts.

Lange Arbeitstage, ein prall gefüllter Terminplan, Nächte im Zug – da muss man doch schneller altern. Voelpel, gerade erst 43 geworden, verneint. Er ernährt sich gesund, macht kurzes, aber intensives Krafttraining. Die Forschung habe zudem gezeigt, dass intelligente Menschen länger wach sind. Eine Erkenntnis, die sich auch in seinem neuen Buch findet. Darin hat der Professor für Betriebswirtschaftslehre, der an der Jacobs University in Bremen lehrt, viel Wissenswertes über das Jungbleiben zusammengetragen. Er sagt, wir könnten in weitaus größerem Maße als bisher gedacht beeinflussen, ob wir alt sind oder einfach nur älter werden.

Sven Voelpel: Professuren auf vier Kontinenten

Sein Wissen um das Alter hat sich der 43-Jährige bei Gast- und Forschungsprofessuren in Ländern auf vier Kontinenten erworben. Abzusehen war so ein internationales Leben für ihn lange Zeit überhaupt nicht. „Mit 23 bin ich zum ersten Mal richtig alleine in den Urlaub geflogen“, erzählt er. Mit acht Jahren kam der gebürtige Münchener mit seiner Familie nach Landsberg. Bruder German, 44, ist Geschäftsführer des väterlichen Unternehmens mit Sitz in Königsmoos im Kreis Neuburg-Schrobenhausen, das sich auf die Trocknung und Veredelung von Kräutern und Gemüsen, Gewürzen und Tee spezialisiert hat.

Am Dominikus-Zimmermann-Gymnasium in Landsberg machte Sven Voelpel Abitur. Seine Freizeit verbrachte er damals in erster Linie mit Musik und Sport. Als Schlagzeuger spielte er in drei Schülerbands. Doch irgendwann wollte er seine beinahe unerschöpfliche Energie anders einsetzen.

Sven Voelpel gilt als einer der führendern Altersforscher

Er begann zu lesen, viel zu lesen, und während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Augsburg packte ihn der Ehrgeiz, seine Energie zum Lernen zu nutzen. Er paukte Englisch für ein Stipendium in London. Spätestens mit seiner Doktorarbeit im schweizerischen St. Gallen wurde das Forschen zu seinem Hobby.

Mittlerweile ist Voelpel Professor in Bremen, Gründungspräsident eines Demografie-Netzwerks und Verfasser von mehr als 200 Publikationen in Büchern und wissenschaftlichen Zeitschriften. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben dem demografischen Wandel auch Innovation, Führung und Teameffektivität. Er gilt als einer der führenden Altersforscher und berät Regierungen und Organisationen wie die Allianz, die Bundesagentur für Arbeit, Daimler und Deutsche Bahn. Voelpel lebt mit Frau und Söhnen (zwei und vier Jahre) in Bremen.

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