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Saarbrücken: Polizeieinsatz bei Facebook-Party kostet 115.000 Euro

Saarbrücken

Polizeieinsatz bei Facebook-Party kostet 115.000 Euro

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    Bis zu 2.000 Menschen folgten am im saarländischen Heusweiler einer Einladung via Facebook für eine Party, die allerdings zuvor abgesagt worden war. In der Nacht zum Sonntag kam es dabei zu Angriffen gegen die Polizei und es entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

    Drei Beamte und zwei Feiernde wurden bei Auseinandersetzungen zwischen den Einsatzkräften und den Angereisten, die sich zum Teil vermummten, verletzt. Saarlands Innenminister Stephan Toscani (CDU) kündigt erhebliche Bußgelder und Strafverfolgungen gegen die Randalierer an. Nach einer ersten Schätzung Innenministers kostete der Einsatz der 160 Polizisten rund 115.000 Euro.

    Nach der Eskalation mehrerer Partys, zu denen über Facebook eingeladen wurde, wird die Bundesinnenministerkonferenz über den Umgang mit solchen Veranstaltungen beraten. Toscani appellierte auch an Facebook, das eine moralische Verantwortung habe. "Soziale Netzwerke müssten eigentlich dafür sorgen, dass anonyme Masseneinladungen künftig nicht mehr möglich sind, und die Voreinstellung 'Öffentliche Veranstaltung' nicht automatisch eingerichtet ist", forderte der Politiker.

    Ein 16-Jähriger aus dem Ortsteil Numborn hatte auf seinerFacebook-Seite aus Versehen öffentlich zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Nachdem einige Besucher gewalttätig wurden, hatte die Polizei die Veranstaltung verboten. dpad

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