"Das war eine hundertprozentige Fremdsteuerung." Fast nie habe er selbst Entscheidungen treffen dürfen. "Einfach mal durch die Straßen laufen, auf den Verkehr aufpassen, Klamotten kaufen, zur Bank gehen, sich selbst ernähren. Diese ganz normalen Dinge des Alltags habe ich nie erlebt", erzählte der in Aachen aufgewachsene Sohn eines Juristen und einer amerikanischen Balletttänzerin.
Einen Fernseher hätten seine Eltern ihm zwar erlaubt, Computerspiele aber nicht. Ständig hätten sie ihn ermahnt, auf seine kostbaren Hände zu achten. "Es herrschte immer eine gewisse Traurigkeit in meiner Kindheit. Gott sei Dank gab es meine Oma, die mir viel Liebenswürdigkeit schenkte." Heute habe er zu seinen Eltern ein "neutrales, fast normales" Verhältnis, sagte Garrett, der sich mittlerweile mit seinem Bruder eine Wohnung in New York teilt. Für eine Beziehung ist der von weiblichen Fans umschwärmte Musiker mit dem Drei-Tage-Bart und dem blonden Zopf zurzeit jedoch nicht bereit: "Ich bin einfach zu viel unterwegs. Das funktioniert nicht."