16 aktuelle Navi-Modelle haben die Tester in Berlin für die erste Ausgabe des kommenden Jahres unter die Lupe genommen. Das günstigste Modell im Testfeld war das Moov M305 von Mio für 94 Euro, das wie elf weitere Geräte mit "gut" (Note 2,5) bewertet wurde. Dieses Gerät zählt allerdings mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zentimetern zu den kleineren seiner Art.
Beliebter sind momentan größere Navis - wie der Testsieger mit einem 4,3-Zoll-Bildschirm: Der ist aus dem Hause Falk, zeichnet sich durch eine gute Routenführung, klare Ansagen und übersichtlichen Anzeigen aus und erhielt die Note 2,1. Allerdings muss man für das Falk F12 auch 325 Euro auf den Tisch legen.
Auf Platz zwei der Geräte mit großem Bildschirm setzten die Tester das Becker Traffic Assist Z205 (2,2) für 299 Euro. Das Gerät erweist sich vor allem bei täglicher Nutzung als sehr einfach und unkompliziert. Minuspunkte gab es lediglich für die etwas schlechte Anzeige bei direktem Sonnenlicht. Rang drei sicherte sich das Navigon 8410 (2,2), das aber ganze 440 Euro kostet. Dafür gibt´s zwei jahre lanf ein kostenloses Kartenabo dazu. Nachteilig wurden der schwache Akku und die etwas "träge Menübedienung" gewertet.
Unter den Geräten mit 3,5-Zoll-Bildschirm wurde das TomTom One IQ Routes Central Europe Traffic für 148 Euro zum Testsieger gewählt. Es zeichnet sich durch eine gute Akkuleistung und eine sehr gute Darstellung der empfohlenen Routen aus. Da die Berechnung der Strecken allerdings sehr lange dauert, gibt es Abzüge in der Navigation ("befriedigend").
Platz zwei sicherte sich das Navigon 2410 (2,3) für 167 Euro - das leichteste Navi im Test. Und Platz drei ging in dieser Kategorie an den Preisschlager, das Moov M305 von Mio für 94 Euro - dafür ohne Fußgängermodus.
Am schlechtesten schnitt im Test das NavGear Streetmate GT-50T-3D Westeuropa (Note 3,7) für 170 Euro ab. Größte Mängel sind die leisen Ansagen, die lange Dauer bei Start und Ortung sowie die schlechte Anzeige bei direktem Sonnenlicht. Stephanie Schuster