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Tatort-Kritik
10.06.2014

Pressestimmen zum Tatort: "Akute Anstiftung zum Abschalten"

Der Tatort "Freigang" aus Stuttgart - bot er nun "Nervenkitzel bis zum Schluss", oder war er "skandalös langweilig"? Hier die höchst unterschiedlichen Pressestimmen.
Foto: SWR/Johannes Krieg

Der Tatort "Freigang" aus Stuttgart - bot er nun "Nervenkitzel bis zum Schluss", oder war er "skandalös langweilig"? Hier die ziemlich unterschiedlichen Pressestimmen.

Im Tatort aus Stuttgart „Freigang“ geraten die Kommissare in ein Netz aus Lügen und Verrat. Um einen Mord aufzuklären, ermittelt Kommissar Lannert in der JVA. Die Reaktionen und Pressestimmen zu diesem letzten Tatort vor der Sommerpause gehen auseinander:

"Der spannende Knast-Krimi mit reichlich schwäbischen Klängen – das war nicht immer so in den Stuttgarter Folgen – hat Lust auf Mehr, Lust auf Neues gemacht. Und inzwischen wirkt die Schwabenmetropole irgendwie gar nicht mehr so betulich." Pforzheimer Zeitung

"Ein notdürftig zusammengeschusterter Mord wird in Tatort – Freigang als Aufhänger genutzt, um Lannert undercover in den Knast zu schicken, wo der King seine Familie mit allen Mitteln beisammen hält, bis eine notdürftig zusammengeschusterte Auflösung den Abspann einläutet." moviepilot.de

Tatort-Kritik: "Zu viel Prison Break"

"Es ist spannend, Richy Müller bei seinen Ermittlungen hinter Gittern zuzuschauen, auch wenn einige Machenschaften im Knast doch etwas arg aus dem Wunschdenken der Autoren, die zu viel „Prison Break“ gesehen haben, entsprungen erscheinen." Bild

"Der Stuttgarter Knast-Krimi „Freigang“ (ARD, Pfingstmontag, 20.15 Uhr) mit Richy Müller und Felix Klare alias „Lannert“ und „Bootz“ gehört – überspitz formuliert – weggesperrt. Wegen akuter Anstiftung zum Abschalten!" Express

"Diese Krimiversion muss man allerdings mögen. Die Dialoge stehen im Vordergrund, die Kamera schwenkt behutsam, und die Schnittfrequenz lässt keine Hektik aufkommen. Es ist weniger ein „Tatort“ zum Miträtseln, sondern mehr ein Blick auf die kriminellen Verhältnisse in einer Justizvollzugsanstalt." Frankfurter Allgemeine

"Das Stuttgarter Team Lannert/Bootz (Richy Müller und Felix Klare) hat in den jüngeren Folgen die etwas gemächliche schwäbische Gangart zusehends abgelegt. Und auch aus Fehlern scheint der SWR, der mit den Ludwigshafener Odenthal-Ausgaben ein schweres Problem vor sich herschiebt, nun schnell zu lernen." NZZ

"Der letzte "Tatort" vor der Sommerpause ist ein bündig erzähltes Stück mit dem Ergebnis: Der vermeintliche Vorzeigeknast in Zuffenhausen ist gar kein Vorzeigeknast. Vor allem aber lehrt der Film etwas über Hauptdarsteller Richy Müller." Süddeutsche

Tatort gestern war "vor allem eine Milieustudie"

"Plausible Milieuzeichnung, überzeugende Schauspieler (vor allem Herbert Knaup und Valerie Koch) und Nervenkitzel bis zum Schluss." Stuttgarter Zeitung

"Der SWR-Tatort „Freigang“ ist ein Gefängniskrimi, der sich nicht fürs Milieu, aber für die Ermittler interessiert. Und die sind überzeugend. Es ist beeindruckend, wie sie zum alten Hasenteam geworden sind." Frankfurter Rundschau

"Mit „Freigang“ ist Regisseur Martin Eigler vor allem eine Milieustudie über das Leben im Knast gelungen. Ohne große Schnörkel zeigt er ein Soziotop, das nach eigenen Gesetzen funktioniert. (...) Kann man anschauen. Oder in der Fußballkneipe schon mal die Bänke warmsitzen." taz

"Mit einem skandalös langweiligen Stuttgart-Tatort verabschiedet sich der ARD-Krimi in die Sommerpause. Immerhin: Der Lippenstift der Staatsanwältin sitzt." PNN.de

"Ein solide gebauter „Tatort“ aus dem Schwaben-Ländle" rtv

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