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Tatort-Pressestimmen
20.02.2019

"Murot und das Murmeltier" - Tatort-Kritiken: "Reine Tukur-Show"

LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) findet sich in "Murot und das Murmeltier" in einer Zeitschleife wieder.
Foto: Bettina Müller, HR

Der Tatort "Murot und das Murmeltier" am Sonntag nahm Bezug auf den Film-Klassiker "Und täglich grüßt das Murmeltier". In den Pressestimmen gab es neben Lob auch einige Kritik.

„Murot und das Murmeltier“ war ein TV-Ereignis, nicht zuletzt dank der Präsenz des LKA-Mannes Felix Murot (Ulrich Tukur). Der groteske Wiesbaden-Tatort, den Das Erste am Sonntag ausgestrahlt hat, begeistert die meisten Kritiker - aber nicht alle.

Kritik zum Tatort am Sonntag, 17. Februar: "Blutiger Befreiungsschlag gegen die Sonntagsroutine"

Die Gewalt in diesem "Tatort" kommt ähnlich comichaft daher wie in der legendären Tukur-Episode "Im Schmerz geboren" mit ihren rund 50 Leichen. Wie dieser ist auch "Murot und das Murmeltier" ein Aufstand gegen die Diktatur der Routine. (...) Fragen Sie bitte nicht nach der Plausibilität dieses salopp gebauten, launig inszenierten Krimis. Nehmen Sie ihn einfach als blutigen Befreiungsschlag gegen die Sonntagsroutine. Spiegel Online

LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) erlebt im Wiesbaden-Tatort "Murot und das Murmeltier" immer und immer wieder den selben Tag.
Foto: Bettina Müller, HR

Der Film ist eine reine Tukur-Show. (...) Allein Tukurs Spielfreude, vor der selbst Bill Murray sich verneigen dürfte, macht diesen Tatort sehenswert. (...) "Murot und das Murmeltier" ist aber nicht nur eine Persiflage auf das Krimi-Einerlei im Fernsehen. Im Zentrum steht dann doch eine Ermittlung. Murot muss nämlich herausfinden, wie er aus der Zeitschleife herauskommt und wie er mit dem Geiselnehmer verbunden ist. Am Ende ist nicht nur der Kommissar geläutert. Am Ende steht eine Botschaft, die das Sonntagabend-Deutschland beschwingt in die neue Arbeitswoche begleiten soll: Jeder Tag ist ein Geschenk. hessenschau.de

"Starke Idee, ausbaufähige Umsetzung": Kritik zum Wiesbaden-Tatort am Sonntag, 17.02.19

Wer völlig seichte Krimi-Unterhaltung sucht, der findet sie in diesem Film nicht. (...) Doch auch ausgewiesene Fans von Film-Experimenten und alternativen Erzählformen kommen leider nicht voll umfänglich auf ihre Kosten. Nicht nur, dass Hollywood ähnliche Geschichten schon häufiger und besser erzählt hat, auch die Nebencharaktere bleiben blass und ohne Tiefgang. Außerdem wird am Ende irgendwie zu wenig aufgeklärt, was denn jetzt überhaupt das Problem war. (...) Starke Idee, aber ausbaufähige Umsetzung. Focus

LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) und Nadja Eschenbach (Nadine Dubois).
Foto: Bettina Müller, HR

„Murot und das Murmeltier“-Kritik: Dieser Tatort enthält "wunderbare Miniaturen"

Murot und das Murmeltier“ ist bei aller Unterhaltsamkeit auch eine - kalkulierte - Zumutung.Weser-Kurier

Am Ende muss es eine Art Katharsis geben, eine Läuterung des Helden. (...) Die Komik, die dadurch entsteht, dass alle anderen Figuren außer Murot und dem Geiselnehmer von einer Zeitschleife nichts wissen, kostet Brüggemann vor allem am Einsatzort vor der Bank aus. Diese Szenen sind wunderbare Miniaturen, Parodien auf die immer gleichen Inszenierungen im Fernsehkrimi. Tagesspiegel

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