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Tatort "Stau"
11.09.2017

Kritiker sind begeistert: "Ein großartiger Tatort"

Neun Millionen Menschen sahen den Tatort aus Stuttgart.
Foto: SWR/Andreas Schäfauer

Neun Millionen Menschen sahen den Tatort am Sonntag - und die Kritiker waren sich einig: "Stau" setzte die Messlatte für die Tatort-Saison hoch an. Ein Blick in die Pressestimmen.

Pressestimmen zum Tatort aus Stuttgart: In "Stau" bewegt sich am Sonntagabend nicht viel. Denn Stuttgart steht, wie der Name schon vermuten lässt, im Stau. Die Kommissare Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare) müssen dem Täter - der Unbekannte hat ein 14-jähriges Mädchen überfahren und am Straßenrand liegen lassen - im dichten Autodschungel auf die Schliche kommen. Die Reaktionen und Kritiken:

HNA.de: " Dietrich Brüggemann, Regie und Buch (mit Daniel Bickermann) hat einen großartigen „Tatort“ geschaffen, der lang im Gedächtnis bleiben wird. Der spannende Fall um ein totes Mädchen am Straßenrand brachte immer neue, überraschende Wendungen und Stimmungswechsel des überzeugenden Ermittlerduos Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare)."

Süddeutsche.de: "'Stau' hat alles, was sich Freunde des gepflegten Mitratens wünschen - der Stuttgarter Tatort ist traditionell, aber er ist auch experimentell, denn ermittelt wird in einem Verkehrsstau auf der Neuen Weinsteige."

Welt.de: "Verglichen mit Godards 'Weekend' ist Brüggemanns 'Stau' sehr verbraucherfreundlich. (...) Wer Spaß daran haben will, sollte es unbedingt unterlassen, den Plot – also die Zeitschiene: Entdeckung der Toten, Suche nach Zeugen, Länge des Staus – zu hinterfragen."

Pressestimmen zum Tatort: Ein ungewöhnlicher Beitrag

Westdeutsche Allgemeine Zeitung: "Wieder mal ein ungewöhnlicher Beitrag zum Tatort, randvoll mit kleinen Schicksalsgeschichten."

Frankfurter Rundschau: "Es ist unglaublich, wie klug und beherrscht Dietrich Brüggemann, der mit Daniel Bickermann auch das Drehbuch schrieb, damit umgeht. Dutzende Versuche, im Krimi gesellschaftlich relevant zu sein, wirken ganz umständlich, wenn man eine Weile dabei zugeschaut hat, wie im Stau nach Feierabend praktisch alles zu sehen ist, was sich über deutsche Zustände sagen lässt. (...) Das Ende: Merkwürdigerweise nicht auf dem Niveau des Films, der die Latte für die Tatort-Saison dennoch hochlegt."

RP-Online: "Brüggemann beschreibt in 'Stau', was mit Menschen passiert, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen, wenn sie die Kontrolle verlieren. Und er beschreibt das so gut, dass man als Zuschauer erst ein bisschen und dann sehr ungeduldig wird und sich nichts mehr wünscht, als dass sich dieser elende Stau endlich auflöst und der Täter gefunden wird."

Tatort aus Stuttgart: "nicht jedermanns Geschmack"

T-Online.de: "Sicher ist der 'Tatort: Stau', der seine Handlung nahezu in Echtzeit präsentiert, nicht jedermanns Geschmack. Es wird nicht geschossen, es gibt keine Verfolgungsjagd und auch nach einem gemeinen Mordkomplott sucht man vergeblich. Dennoch ist es Regisseur Dietrich Brüggemann gelungen, eine rasante Geschichte spannend zu erzählen."

Kölner Stadt-Anzeiger: "Dietrich Brüggemanns 'Stau' ist ein Tatort in Echtzeit, der uns auf clevere Weise zu Geiseln der Situation macht und beinahe die gesamten 90 Minuten in Atem hält."

Spiegel Online: "Autor und Regisseur Dietrich Brüggemann, der seine Karriere mit klugen WG-Komödien wie '3 Zimmer/Küche/Bad' begann und zuletzt die lustvoll überreizte Neonazi-Satire 'Heil!' ins Kino gebracht hat, inszeniert auf Pointe, aber auch psychologisch präzise."

Schwäbische.de: "Die überzeugenden Darsteller benötigen weder verwinkelte Plots noch aufwändige Spezialeffekte, um zu überzeugen."

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