Der tragische Unfall, bei dem am 12. März in Hamburg vier Menschen, darunter der Sozialwissenschaftlers Günter Amendt und der Schauspieler Dietmar Mues, gestorben waren, hat eine Vorgeschichte. Der 38-jährige Unfallfahrer soll nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" schon früher zwei Unfälle verursacht haben, die auf epileptische Anfälle zurückzuführen seien. Die Zeitung beruft sich dabei auf den Anwalt des Unglücksfahrers.
Nach einer Karambolage im Jahr 2008 soll dem Mann dem Zeitungsbericht zufolge sogar der Führerschein abgenommen worden sein. Der 38-Jährige sei dann aber erfolgreich dagegen vorgegangen sein.
Bei dem Unfall in Hamburg waren neben Günter Amendt, Dietmar Mues und seine Ehefrau sowie die Bildhauerin Angela Kurrer getötet worden. Der Schauspieler Peter Striebeck und seine Ehefrau Ulla waren leicht verletzt worden. Der Fahrer hatte zum Unfallzeitpunkt neben einem Medikament gegen epileptische Anfälle auch den Cannabis-Wirkstoff THC im Blut. dpa