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Todestag 10. Oktober
11.10.2017

Tamme Hanken: Der "Knochenbrecher" hatte keine leichte Kindheit

Tamme Hanken starb im Alter von 56 Jahren.
2 Bilder
Tamme Hanken starb im Alter von 56 Jahren.
Foto: Ingo Wagner (dpa)

Tamme Hanken half als "Knochenbrecher" vielen Tieren und begeisterte so die Menschen. Wer war der "XXL-Ostfriese", der 2016 überraschend an Herzversagen starb?

Wer Tamme Hanken nicht kennt, den könnte sein Spitzname "Knochenbrecher" in die Irre führen. Das klingt nach Gewalt und Härte - doch dafür war der Ostfriese nicht bekannt.

Stattdessen mochten die Fans ihn für seine Tierliebe. Tamme Hanken half Pferden, Hunden und anderen Tieren mit Schmerzen. Mit seinen großen Händen tastete er sie ab, massierte und renkte ein. Das "Knochenbrechen" war in Wahrheit also eine "ostfriesische Heilkunst", wie Tammen es selbst bezeichnete. Er sagte darüber: "Wenn ich etwas anfasse, dann kommen Bilder. Ich scanne und ich fühle. Temperatur, Geruch. Gucken, Fühlen." Tamme Hanken selbst hatte es jedoch nicht immer leicht: Wie seine Frau Carmen nun in ihrer Biografie "Gemeinsamer Ausritt" verrät, hatte der Knochenbrecher offenbar eine schwere Kindheit.

Schwere Kindheit: Tamme Hanken wurde von seiner Mutter gepeinigt

Als Carmen und Tamme Hanken bereits einige Zeit liiert waren, soll er über seine Vergangenheit gesprochen haben, so die 57-Jährige: "Als er das Vertrauen fasste und lernte, dass Sprechen über Gefühle gut für ihn war, öffnete er sich immer mehr und ließ mich teilhaben", zitiert die InTouch aus dem Buch. Obwohl Tammes Mutter zu dem Zeitpunkt bereits drei Jahre tot war, schien sie ihm sehr zugesetzt zu haben.

Carmen sagt weiter, Tamme Hankens Mutter habe ihn für die Schmerzen, die sie bei seiner Geburt hatte, verantwortlich gemacht - er war wohl ein großes Baby und seine Mutter eine zierliche Frau, was zu einer langen und schmerzhaften Geburt führte. Auch für ihre Erkrankung an Asthma nach der Entbindung soll sie ihren Sohn verantwortlich gemacht haben. Tamme Hanken musste zudem aufgrund seiner Größe offenbar in der Badewanne schlafen, so Carmen in ihrer Biografie. Mit 14 habe er schließlich den elterlichen Hof verlassen - und später Frieden auf seinem eigenen Pferdehof gefunden.

Tod von "Knochenbrecher" Tamme Hanken erschütterte Fans

Auf seinem Pferdehof in Filsum in Niedersachsen und auf seinen Reisen behandelte er damit viele Tiere. Als Kabel eins das unter anderem für die Sendung "Der Knochenbrecher on Tour" mit Kameras begleitete, wurde der "XXL-Ostfriese" einem großen Publikum bekannt - und gewann viele Fans.

Die waren erschüttert, als Tamme Hanken im Oktober 2016 im Alter von 56 Jahren an Herzversagen starb. Doch im Fernsehen lebt der "Knochenbrecher" weiter. Nicht nur in Wiederholungen, sondern auch in neuen Folgen von seinem "Hankenhof", den seine Ehefrau Carmen weiterführt. Zum heutigen Todestag von Tamme Hanken am 10. Oktober postet Carmen auf Facebook eine lange Nachricht. Sie will sein Andenken weiterführen.

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Tamme Hanken faszinierte durch Gegensätze

Die Fans behalten Tamme Hanken auch für seine Gegensätze in Erinnerung. Er war 206 Zentimeter groß und 140 Kilo schwer - und konnte dennoch sanft die Nerven von kleinen Tieren ertasten.

In jungen Jahren hätte sich der Ostfriese das wohl selbst noch nicht vorstellen können. Er machte erst einmal eine klassische Ausbildung zum Landwirt, um den Hof seiner Eltern fortzuführen. Doch dann zeigte sein Großvater ihm das "Knochenbrechen", mit dem er später auch in der Mongolei, in Australien und in den USA humpelnde Pferde zum Galoppieren brachte.

So wurde er in vielen Ländern als Heiler gefragt - und im Fernsehen schließlich bei einem großen Publikum bekannt. sge, dpa

Auch viele andere Promis starben 2016. Unsere Bildergalerie erinnert an die internationalen Künstler:

ARCHIV - Die deutsche Musikgruppe «Trio» mit Stephan Remmler l-r, Peter Behrens und Kralle Krawinkel, aufgenommen am 17.12.1983 in Düsseldorf Nordrhein-Westfalen. Foto: Horst Ossinger/dpa zu dpa "Trio-Schlagzeuger Peter Behrens ist tot" vom 11.05.2016 +++c dpa - Bildfunk+++
15 Bilder
Leonard Cohen, Prince und Co. - diese Künstler starben 2016
Foto: Horst Ossinger
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