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Vor 20 Jahren starb Freddie Mercury: Freddie, der Große

Vor 20 Jahren starb Freddie Mercury

Freddie, der Große

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    Freddie Mercury während eines Auftritts in London (Archivfoto vom 15.07.1985). Foto: dpa
    Freddie Mercury während eines Auftritts in London (Archivfoto vom 15.07.1985). Foto: dpa

    Zunächst das, was sein muss: Am 24. November 1991 ist der Rockstar Freddie Mercury in seinem Haus in London an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Erst am Tag zuvor hatte er in einer Pressemitteilung seine Infizierung mit dem Aids-Virus HIV öffentlich gemacht. Über 20 Jahre hinweg war Mercury Sänger von „Queen“, einer der erfolgreichsten Gruppen im Musikgeschäft.

    Freddie Mercury war ein Ausnahmekönner

    Weil Freddie Mercury aber viel mehr als das war und es auch geblieben ist – allein schon als öffentliche Person –, jetzt zu dem, was nicht fehlen darf: Er war ein Ausnahmekönner, eine schillernde Figur, sein Leben eine große Rock-’n’-Roll-Oper. Dabei hatte sich alle folgende Exaltiertheit anfangs nur in der Musik abgezeichnet. Mercury hatte mit den College-Freunden Brian May (Gitarrist) und Roger Taylor (Schlagzeuger) schon in der Band „Smile“ gespielt, Anfang der 70er dann mit Bassist John Deacon „Queen“ gegründet. Der Rest ist Rockgeschichte mit bereits frühen Gipfeln wie der unerreichten Irrsinns-Collage „Bohemian Rhapsody“ von 1975, merkwürdigen Einsprengseln wie dem einem heutigen Popstar Pate stehenden „Radio Gaga“ und offenbar unkaputtbaren Hymnen wie „We are the Champions“ und „We will rock you“. Und so weiter. Wer will: Dieses Jahr sind alle Queen-Alben zum 40. Jubiläum inklusive der beiden Best-ofs noch einmal neu und digital überarbeitet veröffentlicht worden. Jedenfalls schufen die Herren eine musikalisch mutige, pathetische Wahnsinnsmischung, ohne die heutige Bands wie „Muse“ gar nicht zu denken wären.

    Die personifizierte Exzentrik auf der Bühne

    Und im wahrsten Sinne Frontmann dieses Spektakels war Freddie: die personifizierte Exzentrik auf der Bühne und dann auch bei Partyexzessen. Er lebte wild, sexuell schrankenlos und blieb dabei stets ein stimmliches Spektakel über dreieinhalb Oktaven hinweg. Dass er gegen Ende noch „Who wants to live forever“ sang und „The show must go on“, dass als Vermächtnis seine Arie mit Monserrat Caballé „Barcelona“ zu den Olympischen Spielen 1992 erschien – das alles mag man für pathetisch halten. Aber so war das Leben von Freddie dem Großen. Nächstes Jahr soll es verfilmt werden mit Sacha Baron Cohen („Borat“). Ein hilfloses Unterfangen. Rock-Ikone

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