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ZDF
22.08.2018

"Aktenzeichen XY" heute mit Fahndung in Düsseldorf

Moderator Rudi Cerne geht im Studio von „Aktenzeichen XY ... ungelöst" auf Sendung.
Foto: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Bei "Aktenzeichen XY" geht es heute neben dem Verschwinden einer 51-Jährigen um verschiedene Raubüberfälle. Auch eine Attacke vor wenigen Tagen ist Thema.

Die Polizei erhofft sich von "Aktenzeichen XY … ungelöst" wichtige Hinweise auf den Verbleib einer vermissten Frau und die Täter verschiedener Raubüberfälle zu erhalten. Das sind die Fälle, die am 22. August in der ZDF-Sendung gezeigt werden.

"Aktenzeichen XY": Das sind die Fälle am 22. August 2018

Messerangriff auf 36-Jährige in Düsseldorf: Wo ist Ali S.? Der 44 Jahre alte iranische Staatsbürger Ali S. steht im Verdacht, am Montagmorgen (20. August 2018) auf der Bachstraße in Düsseldorf eine 36 Jahre alte Frau angegriffen und mit einem Messer so schwer verletzt zu haben, dass das Opfer nur wenig später an den Verletzungen in einer Klinik starb. Mit einem Foto des Tatverdächtigen fahndet die Polizei nun öffentlich nach dem Gesuchten und bittet um Hinweise. Ali S. ist circa 1,80 Meter groß und hat dunkle, sehr kurze Haare, einen Dreitagebart sowie eine schmale Statur. Zur Tatzeit war er mit einem hellblauen Trainingsanzug und einer Kappe bekleidet.

51-jährige Kurbesucherin verschwindet spurlos: Seit 2013 lebte die gebürtige Tschechin Jitka Streubelova in Westfalen und arbeitete als Krankenschwester. Ende 2017 verlässt sie Gronau im westlichen Münsterland für einen Kuraufenthalt. Am 20. Oktober 2017 kommt sie zurück und trifft sich am Abend ihrer Rückkehr mit Freunden. Ein Bekannter fährt sie anschließend nach Hause. Ob sie danach noch einmal in ihrer Wohnung war, ist unklar. Eine Nachbarin berichtet, in der fraglichen Nacht von der Straße her einen Streit zwischen einem Mann und einer Frau gehört zu haben. Seither fehlt von Jitka Streubelova jede Spur.

Brutaler Angriff endet mit Raub: In Heiligenhafen im Kreis Ostholstein kommt es im Januar 2018 zu einem gewalttätigen Überfall. Am Nachmittag greifen zwei Unbekannte einen 53-Jährigen in seiner Wohnung an, bedrohen ihn mit einer Pistole und schlagen ihn brutal zusammen. Als sie in der Wohnung einen Tresor entdecken, zwingen sie das Opfer, ihn zu öffnen. Zudem fragen die Täter immer wieder nach dem Verbleib des ehemaligen Untermieters des Mannes, der jedoch schon seit längerer Zeit nicht mehr in der Wohnung lebt. Offenbar ging es den Angreifern darum, ausstehende Schulden einzutreiben. Bereits sechs Tage vor der Attacke hatten sich zwei Männer - einer der beiden war auch am späteren Übergriff beteiligt - nach dem Aufenthaltsort des Mitbewohners erkundigt. Die Kriminalpolizei Oldenburg erhofft sich von den "Aktenzeichen XY"-Zuschauern Hinweise auf die Täter, von denen einer sehr auffällige Tätowierungen trug.

Lieferfahrer wird mit dem Tod bedroht

Paketbote wird mit Pistole und Messer überfallen: Eine brenzlige Situation erlebte ein Lieferfahrer im September 2017 in Hamburg. Als der Mann die Pakete sortiert, wird er von drei Unbekannten angegriffen. Mit vorgehaltener Pistole und einem Messer fordern ihn die Täter auf, die Autoschlüssel herauszugeben. Als sich der Fahrer weigert, kommt es zu einem Handgemenge. Dabei drohen die Täter unter anderem, den Mann "abzustechen". Dennoch lassen sie plötzlich von ihrem Opfer ab, stehlen fünf herumliegende Pakete und fliehen. Die Kriminalpolizei zeigt bei "Aktenzeichen XY" Phantombilder der drei Täter.

Falsche Pflegerinnen überfallen Seniorin: Im Kreis Schleswig-Flensburg fiel eine 89-Jährige im Oktober 2017 zwei skrupellosen Räuberinnen zum Opfer. Als die jungen Frauen an der Tür der Seniorin klingeln und sich als Pflegerinnen ausgeben, öffnet die alte Dame die Tür. Auf ihre skeptischen Nachfragen reagieren die Täterinnen mit Gewalt: Während eine der beiden die am Boden liegende Rentnerin mit eine Pistole bedroht, durchsucht die andere die Wohnung. Das räuberische Duo flieht mit Bargeld und teils wertvollem Schmuck. Über einen Notrufknopf kann das Opfer Hilfe rufen. Polizeiangaben zufolge sind die Täterinnen zwischen 35 und 40 Jahren alt und könnten auch für weitere Raubüberfälle verantwortlich sein.

"Aktenzeichen XY" stellt zwei weitere Kandidaten für den XY-Preis vor

Nominierung für den XY-Preis 2018: In einem vollbesetzten Bus in Berlin werden der 19-jährige Johannes Koch und der18-jährige Felix Hoffmann auf vier Jugendliche aufmerksam, die einen 14-Jährigen verspotten und drangsalieren. Als das Opfer den Bus verlassen will, schlägt ihm einer der Täter unvermittelt ins Gesicht. Der 14-Jährige erleidet dabei ein gebrochenes Nasenbein. Johannes und Felix springen daraufhin von ihren Sitzen und kommen dem verletzten Jungen zu Hilfe. Die Täter sind unterdessen geflohen. Per Handy erkundigen sich Johannes und Felix bei ihren Freunden, ob sie sich an einem nahegelegenen S-Bahnhof aufhalten. Dort konfrontieren sie die Gruppe, die sich weiter über den 14-Jährigen lustig macht. Daraufhin fotografieren Johannes und Felix die Täter, die somit von der Polizei ermittelt werden können. Für ihren couragierten Einsatz sind die beiden jungen Männer für den XY-Preis vorgeschlagen worden. (AZ)

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