Die FIFA hat weitere Details zu ihren Abstellungsprämien bei der anstehenden Weltmeisterschaft bekanntgegeben. Demnach hat der Rat des Fußball-Weltverbands bestätigt, dass die Entschädigungen, die die Clubs für ihre abgestellten Spieler kassieren, in zwei separate Töpfe aufgeteilt werden. Insgesamt werden an die Vereine umgerechnet rund 307 Millionen Euro ausgeschüttet - knapp 70 Prozent mehr als noch 2022 in Katar.
Damals nahmen allerdings auch nur 32 Nationalteams an der WM teil, diesmal sind es 48. Das Geld muss also durch deutlich mehr Spieler geteilt werden.
Töpfe für Qualifikation und Endrunde
Für Clubs, die Spieler für die Qualifikation zur diesjährigen WM abgestellt haben, wurden nun knapp 87 Millionen Euro reserviert. Die Entschädigung beträgt bei insgesamt 905 ausgetragenen Partien rund 2.000 Euro pro Spieler und Spiel.
Weitere rund 216 Millionen Euro befinden sich in dem Topf, der an die Clubs verteilt wird, deren Spieler an der Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen. Die Entschädigungen werden pro Spieler und Tag berechnet, die Mindestentschädigung beträgt jeweils rund 4.300 Euro.
Die FIFA und die europäische Clubvereinigung ECA hatten den vereinbarten Fonds ausgehandelt. Eine Reserve von rund 4,3 Millionen Euro soll nach Abzug von Verwaltungskosten in den globalen Vereinsfußball fließen, so die FIFA. Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt.
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