Folgenschwere Verfolgungsjagd am späten Donnerstagabend: Wie die Polizei in Tirol mitteilt, fiel einer Zivilstreife der Bundespolizei Garmisch-Partenkirchen gegen 23.30 Uhr zwischen Gerold und Kaltenbrunn auf der Gegenfahrbahn ein Auto mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf. Die Beamten und weitere Polizeistreifen nahmen die Verfolgung auf, um das Fahrzeug anzuhalten. Der Raser flüchtete aber mit seinem Wagen mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Mittenwald und in der Folge zum Zirler Berg.
Zirler Berg: Raser fliegt mit Auto aus der Kurve, dann kommt es zum Zusammenstoß
Am Beginn des Gefälles des Zirler Berges kam der Wagen in der ersten Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Böschung und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dort kollidierte das Auto des Rasers mit einem entgegenkommenden Wagen. Bei dem Crash erlitten die beiden Insassen des entgegenkommenden Fahrzeugs, ein 30-jähriger Österreicher und ein 34-jähriger Österreicher, nach derzeitigem Ermittlungsstand leichte Verletzungen. Eine 32-jährige rumänische Mitfahrerin im flüchtenden Fahrzeug kam ebenfalls mit leichten Blessuren davon. Alle drei wurden mit der Rettung in das Krankenhaus Hall gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand schwerer Sachschaden.
Unfall am Zirler Berg: Beifahrer bedroht Beamte der Bundespolizei
Der 66-jährige deutsche Raser und dessen 60-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Ein Alkotest sowie ein Drogentest beim Unfallverursacher blieben negativ, allerdings besitzt er keinen gültigen Führerschein. Der 66-Jährige wird nun bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck und der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck angezeigt.
An der Unfallstelle bedrohte der Beifahrer des Rasers die Beamten der deutschen Bundespolizei. Auch ihn erwartet jetzt eine Anzeige. Die Seefelder Straße musste von 23.40 Uhr bis etwa 2 Uhr komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Zirl, die Rettung sowie die deutsche und die österreichische Bundespolizei.
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