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Corona-Pandemie
22.11.2022

Corona-Mutationen: Von Alpha über Omikron bis zur Höllenhund-Variante

Der aktuelle Hauptakteur in der Corona-Pandemie: Omikron bereitet den Experten die größten Sorgen.
Foto: Pavlo Gonchar/SOPA Images via ZUMA Press Wire, dpa

Das Coronavirus mutiert und mutiert und mutiert. Die Forscher haben den Varianten bereits diverse griechische Buchstaben als Namen verpasst. Welche Varianten es gibt und woher sie kommen.

Der Wildtyp des auf der ganzen Welt grassierenden Coronavirus hört auf den wissenschaftlichen Namen SARS-CoV-2. Längst hat es sich zu diversen, teilweise besonders ansteckenden Mutationen weiterentwickelt. So gibt es unter anderem die Alpha-, Beta-, Gamma-, Delta, Lambda- und Omikron-Variante sowie weitere Subtypen.

Die griechischen Buchstaben sind Varianten des Coronavirus zugeordnet, darunter die sogenannten VOC-Varianten. Die englische Abkürzung VOC steht für "Variants of Concern", was sich wörtlich mit "Varianten der Sorge" übersetzen lässt. Eine Mutation zählt zu den besorgniserregenden Varianten, wenn sie ansteckender sind oder die Wirkung der Impfstoffe nachlässt. Eine Unterstufe zu den VOC stellen die sogenannten VOI, ausgeschrieben "Variants of Interest", dar.

Nach dreieinhalb Jahren Pandemie wird laut der Weltgesundheitsorganisation WHO lediglich Omikron mit seinen Mutationen als VOC eingestuft. Alpha, Beta, Gamma und Delta verloren diesen Status im Laufe des Jahres 2022 und gelten als früher zirkulierende Variants of Concern.

Alpha: Die Corona-Mutation B.1.1.7 oder britische Variante gilt als Alpha-Variante. Sie tauchte erstmals im September 2020 in Großbritannien auf. Sie ist leichter übertragbar als frühere Coronaviren und weist eine höhere Reproduktionszahl auf. Es gibt keine Hinweise dazu, dass die zugelassenen Impfstoffe vor dieser Mutation weniger schützen.

Eine Sondermutation der Alpha-Variante ist B.1.1.7 mit E484K. Diese Variante ist mehrfach im Vereinigten Königreich aufgetreten, auch in Deutschland wurde sie nachgewiesen. Das mutierte Virus ähnelt den Beta- und Gamma-Varianten.

Von der Virusvariante soll eine erhöhte Sterblichkeit ausgehen, unabhängig vom Alter. Die Virusvariante war im Frühjahr 2021 dominierend, mittlerweile wird sie nur noch sehr selten nachgewiesen.

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Beta- und Gamma-Varianten spielen in Deutschland kaum eine Rolle

Beta: Die Variante B.1.351 oder Beta-Variante wurde im Dezember 2020 zum ersten Mal in Südafrika nachgewiesen. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass bereits gebildete Antikörper aufgrund einer Impfung oder einer Genesung weniger stark gegen die Beta-Variante wirken. Außerdem gilt das Virus als infektiöser, da es sich leichter von Mensch zu Mensch überträgt. Die südafrikanische Mutation wurde zwar in Deutschland nachgewiesen, aber deutlich seltener als andere Mutationen.

Gamma: Im brasilianischen Bundesstaat Amazonas wurde die Variante P.1 oder Gamma-Variante entdeckt. Sie ähnelt in ihren Mutationen stark der Beta-Variante. Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich die Variante schnell überträgt und die Impfstoffe weniger stark wirken. In Deutschland wurden bisher nur sehr wenige Infektionen mit der südamerikanischen Mutation registriert.

 

Delta-Variante war zeitweise die dominierende Variante

Delta: Die Delta-Variante war zwischenzeitlich die aggressivste Mutation. Erstmals wurde sie im indischen Bundesstaat Maharashtra nachgewiesen, daher wurde sie zuerst als indische Variante bekannt. Die Übertragung des mutierten Virus ist höher, in Deutschland wurde diese Variante mittlerweile fast vollständig durch Omikron verdrängt. Zuvor war sie zwischenzeitlich so vorherrschend, dass hinter fast jeder Neuinfektion in Deutschland Delta steckte.

Der wissenschaftliche Name lautet B.1.617.2, auch hiervon entstanden mehrere Subtypen. Einige davon weisen eine höhere Übertragbarkeit im Vergleich zu SARS-CoV-2 und auch zur Alpha-Variante auf.

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Südafrika-Variante Omikron weist besonders viele Mutationen auf

Omikron: Forscher entdeckten Ende November 2021 in Südafrika eine neue Variante des Coronavirus. Sie weise "eine sehr hohe Anzahl von Mutationen auf", sagte Tulio de Oliveira, Chef des Genomforschungsinstitut KRISP. Die Variante soll mindestens zehn Mutationen aufweisen - bei der Delta-Variante sind es dagegen nur zwei, bei Beta drei.

Bei einigen der Mutationen von Omikron oder B.1.1.529 ist bekannt, dass sie die Übertragbarkeit des Virus erhöhen. Hierzu zählen die Untervarianten BA.4 und BA.5, deren Mutationen zudem der Immunabwehr besser zu entgehen verstehen. Wegen den Omikron-Varianten wird besonders zu einer Auffrischungsimpfung geraten. Nach diesem so genannten Booster sind Personen deutlich besser vor einer Erkrankung geschützt als als nach der reinen Grundimmunisierung.

Aktuell ist BA.5 die dominante Omikron-Variante in Deutschland.

Video: AFP

Variants of Interest: Lambda & Co. haben diesen Status verloren

Lambda: Sie ist das erste Mal im August 2020 in Peru ausgebrochen. Später stufte die WHO die Variante als "Variante unter Beobachtung" (Variant of Interest, VOI) ein. Infektionen mit Lambda wurden in fast 30 Staaten festgestellt, ein Großteil davon im südamerikanischen Raum. Doch auch in Europa tauchte die Mutante auf: in Großbritannien, Spanien und Italien. Auch in Argentinien und in Chile breitete sich die Mutation rasant aus. Über den VOI-Status kam sie bei der WHO nicht hinaus. In Deutschland setzte sie sich nicht durch.

My (Mu), Epsilon, Zeta, Eta, Theta, Iota, Kappa wurden zeitweise ebenfalls unter diesem Status geführt, gelten aber inzwischen als "deeskaliert". Viele weitere Varianten, bisher ohne eigene Bezeichnung durch einen griechischen Buchstaben, gelten als sogenannte "Variants Under Monitoring" (VUM).

Die Höllenhund-Variante breitet sich rasant aus

Höllenhund-Variante: In den USA haben sich schon zahlreiche Menschen mit ihr angesteckt. Jetzt breitet sich die Corona-Variante BQ.1.1 auch in Europa und Deutschland aus. Wegen ihrer hohen Ansteckungsfähigkeit hat BQ.1.1 den Spitznamen Cerberus bekommen. In der griechischen Mythologie ist Cerberus ein meist dreiköpfiger Höllenhund, der den Eingang zur Unterwelt bewacht. BQ.1 und seinen Unterlinien könnten von Mitte November bis Anfang Dezember 2022 über 50 Prozent der Corona-Infektionen ausmachen: Zu dieser Einschätzung kommt die europäischen Seuchenschutzbehörde ECDC. Laut dem Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts liegt der Anteil der Höllenhund-Variante in Deutschland bei mehr als acht Prozent. Damit habe sich der Anteil in den letzten vier Wochen vervierfacht. Sowohl BQ.1.1. als auch BQ.1 stammen von Omikron BA.5 ab.