Wo soll es sonst glitzern und glamourn, wenn nicht in der Traumfabrik? Hollywood, die Heimat der Stars, hier begegnen sich Jennifer Lopez und Will Smith beim Bäcker, beim Friseur oder in der Autowerkstatt. Wasser fließt aus goldenen Hähnen, Burger und Pommes werden auf Tafelsilber serviert. Los Angeles, die Stadt der Engel, welch schönes Fleckchen Erde. Prunk und Pomp – muss man mal gesehen haben. Oder auch nicht.
Wer mal den Walk of Fame entlangschlenderte, wer sich hinkniete, um sich mit dem Sternchen von Nicolas Cage oder Penélope Cruz verewigen zu lassen, bei dem macht sich was breit? Genau, Ernüchterung. Das Ambiente verströmt Industriegebietsflair. Irgendwo, zwischen den Häuserzeilen, findet sich dann noch ein Aussichtspunkt, von dem aus der Kosmopolit mit kilometerweitem Abstand den berühmten Schriftzug in den Hügeln erhascht.
Diese bekannten Sehenswürdigkeiten sind überbewertet
Viel Schein also – und wenig Sein. Erwartungen hoch, Enttäuschungen noch höher. Die Online-Plattform Preply.com hat analysiert, wie Touristen 83 Hotspots rund um den Erdball bewerten. Speziell, wie oft das Urteil „enttäuschend“, „Touristenfalle“ oder „überbewertet“ lautet. Die Liste lässt sich beliebig fortführen: Times Square in New York, Checkpoint Charlie in Berlin, Eiffelturm in Paris oder das Riesenrad London Eye in Englands Metropole. Im Ranking der schlimmsten Neun findet sich noch der Manneken Pis in Brüssel, flankiert vom weiblichen Pendant Jaenneke Pis. Pullernde Männlein und Weiblein, die beglotzt und fotografiert werden? Kennt man auch vom Kotzhügel der Münchner Wiesn. Auch die – überbewertet.
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