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Bergwacht rettet erschöpften Schneeschuhwanderer am Feuerkogel

Verzwickter Einsatz

Happy End! Bergwacht findet erschöpften Schneeschuh-Wanderer in menschenfeindlichem Gelände

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    Dieses Traumwetter am Feuerkogel hätte einen dramatischen Einsatz der Bergwacht am Dienstag erleichtert. Die Bergretter suchten einen Schneeschuhwanderer.
    Dieses Traumwetter am Feuerkogel hätte einen dramatischen Einsatz der Bergwacht am Dienstag erleichtert. Die Bergretter suchten einen Schneeschuhwanderer. Foto: IMAGO/Depositphotos

    Das Höllengebirge in Österreich wurde für einen Schneeschuhwanderer am 10. Februar zum Albtraum. Wie die Bergwacht Oberösterreich berichtet, kam der völlig erschöpfte und unterkühlte Mann am Feuerkogel nicht weiter. Und dann wurde es auch noch dunkel.

    Die Bergrettung Ebensee wurde kurz vor 18 Uhr alarmiert. Der Schwiegersohn eines Schneeschuhwanderers verständigte die Einsatzkräfte, nachdem ihn eine dramatische Nachricht erreicht hatte. Sein Schwiegervater war seit dem Vormittag im Höllengebirge unterwegs, stark erschöpft, klagte über körperliche Beschwerden und kam im unwegsamen, tief verschneiten Gelände aufgrund der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr weiter. Er befand sich nach eigenen Angaben auf dem Rückweg zur Bergstation Feuerkogel, jedoch ohne genaue Routenangabe.

    Schwierige Suche nach erschöpftem Mann am Feuerkogel

    Damit die Bergretter schnell zum Feuerkogel gelangen, wurde die Feuerkogelseilbahn außerhalb der Öffnungszeiten in Betrieb genommen – laut Bergwacht Oberösterreich eine maßgebliche Unterstützung für den weiteren Einsatzverlauf. Parallel dazu wurden der nachtflugtaugliche Polizeihubschrauber Libelle aus Salzburg sowie die Drohnengruppe der Feuerwehr Roith und der Bergrettung Ebensee mit vier Einsatzkräften hinzugezogen. Die neue Bergrettungshütte am Feuerkogel diente als Einsatzzentrale.

    Dann ging die Suche los. Über ein kurzes Verbindungsfenster zum Mann in Not, vermittelt durch die Rettungsleitstelle Linz, gelang der Bergrettung eine genauere Standortabfrage. Der Schneeschuhgeher befand sich demnach zwischen Alberfeldkogel und Rieder Hütte – ein ausgedehntes und steiles Suchgebiet.

    Bergwacht rettet Schneeschuhwanderer im Höllengebirge

    Die Einsatzteams machten sich sofort auf den Weg. Wenig später von der Polizeihubschrauber den Mann. Dieser befand sich jedoch in steilem, verschneitem und äußerst schwer zugänglichem Gelände. Schnell war klar, dass der Rettungshubschrauber C14 angefordert werden musste. Dieser konnte den stark unterkühlten Mann nach Erstversorgung durch die Bergrettung Ebensee schließlich um kurz vor 21 Uhr mittels einer Winde bergen und sicher ins Krankenhaus transportieren. Gegen 23 Uhr kehrten auch die Einsatzkräfte der Bergrettung Ebensee wohlbehalten ins Tal zurück.

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