Südafrikas Nationalmannschaft reist heute und damit einen Tag später als geplant nach Visa-Problemen zur WM. Das teilte der Verband Safa mit. Die noch fehlenden Einreisegenehmigungen zumindest für Spieler liegen laut dem Statement vor.
Eigentlich wollte die Bafana Bafana, die am 11. Juni im Aztekenstadion gegen Mitgastgeber Mexiko das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft bestreitet, am Sonntag von Johannesburg abreisen.
Notfallmeeting und scharfe Kritik
„Das Versagen der Safa ist nicht nur ein Schlag für die Moral der Mannschaft, sondern auch eine Blamage für das Land“, schrieb bereits „TimesLive“: „Die Safa schuldet der Nation eine Erklärung und, was noch wichtiger ist, rasches und entschlossenes Handeln, um sicherzustellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Zuvor hatte Sportminister Gayton McKenzie Konsequenzen gefordert.
In einer Mitteilung entschuldigte sich der Verband „bei der Nation für diese unerwarteten Reiseverzögerungen“. Zudem wurde in dem Notfallmeeting eine dreiköpfige Kommission zusammengestellt, die sich um logistische oder administrative Angelegenheiten während der WM kümmern soll, die in Mexiko, den USA und Kanada stattfindet.
Trainer Hugo Broos wollte mit dem Team mindestens zehn Tage vor dem Eröffnungsspiel am Donnerstag kommender Woche in Mexiko-Stadt anreisen, um sich weiter an die Höhenluft zu gewöhnen. Die Südafrikaner haben ihr WM-Camp in Pachuca in etwa 2.400 Metern Höhe, das Aztekenstadion liegt in etwa auf 2200 Metern über dem Meeresspiegel - und Johannesburg über 1700.
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