Die Reise der uruguayischen Fußball-Nationalmannschaft von Cancún nach Miami einen Tag vor ihrem WM-Auftakt hat sich verzögert. Grund dafür sei ein Fehler bei der Abfertigung, teilte die FIFA auf dpa-Anfrage mit. „Die Fluggesellschaft hat sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt. Die FIFA stand während der gesamten Verzögerung in engem Kontakt mit der uruguayischen Nationalmannschaft“, hieß es weiter vom Weltverband.
Die Auswahl von Trainer Marcelo Bielsa startet am Dienstag (0.00 Uhr, ZDF und MagentaTV) gegen Saudi-Arabien in das Turnier. Die verspätete Anreise beeinträchtigt die Vorbereitung nach Aussage des Argentiniers nicht. „Der Flug hat keine Probleme verursacht“, antwortete Bielsa auf eine entsprechende Frage. Weiter äußerte sich der 70-Jährige nicht zu dem Thema.
Anders als viele Medien sprach er nicht von Reisechaos und moderierte die Komplikationen stattdessen kurz und bündig ab. Auf die Dauer der Abflugverspätung ging Bielsa ebenfalls nicht ein. Die ursprünglich für 18.45 angesetzte Pressekonferenz startete gegen 20.30 Uhr (jeweils Ortszeit). Zuvor hatte unter anderem „The Athletic“ einen Verbandssprecher zitiert, der der FIFA die Schuld an der Verspätung gab.
Schon bei der WM 2010 hatte Uruguay Flugprobleme
Während der WM bezieht Uruguay sein Quartier im Mayakoba Training Centre. Die Anlage befindet sich etwa 45 Minuten mit dem Auto vom internationalen Flughafen Cancún entfernt. Nach dem Duell mit Saudi-Arabien stehen Partien gegen Kap Verde (Miami Gardens) und Spanien (Zapopan) an.
Offenbar treffen Reisekomplikationen bei einer WM Uruguay nicht zum ersten Mal. Der Verband teilte auf X eine Nachricht seines ehemaligen Stürmers Diego Forlán aus dem Jahr 2010, in der dieser während der WM in Südafrika beklagt hatte, dass der Charterflug der Nationalmannschaft einen Tag vor ihrem ersten WM-Spiel eine Stunde Verspätung hatte.
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