Dramatischer Einsatz für die Bergrettung Obertauern am Samstagvormittag (25. April): An der Glöcknerin im Salzburger Land ist eine 78-Jährige etwa 300 Meter in die Tiefe gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Wie die Bergwacht mitteilt, konnte die Pongauerin mittels Taubergung gerettet werden.
Zuvor bestiegen zwei einheimische Skitourengeherinnen aus dem Pongau (Österreich) dier Glöcknerin (2.433m), als eine der beiden unterhalb des Wildsees abstürzte. „Sie dürfte aufgrund der verharschten Schneedecke ins Rutschen gekommen sein und stürzte rund 300 Meter weit ab“, sagt Michael Koch, Einsatzleiter der Bergrettung Obertauern. „Ihre Begleiterin alarmierte uns um 9.20 Uhr.“
Glöcknerin in Obertauern: Österreicherin stürzt 300 Meter ab
Ein Rettungshubschrauberteam von Martin 1 konnte die Skitourengeherin mittels Taubergung aufnehmen und zur Felseralm ausfliegen. Zehn Bergretter aus Obertauern samt einem Bergrettungsarzt unterstützten bei der Erstversorgung. „Die Frau war gut ausgerüstet, sie trug auch Harscheisen“, heißt es vonseiten der Bergwacht. Im Anschluss wurde die schwerer verletzte Pongauerin ins Klinikum Schwarzach geflogen.
Kletterer an Extrem-Klettersteig „Geiler Hengst“ in Not
Etwa eine Woche zuvor, am Sonntag, 19. April, hat eine Regenfront zwei Kletterer am Klettersteig „Geiler Hengst“ in Oberösterreich überrascht. Kurz nach 12 Uhr bekamen die Retter aus Windischgarsten den Notruf für den Einsatz am Klettersteig.
Nachdem einem der beiden Kletterer die Kraft ausgegangen war, gerieten beide danach in Not, als eine Regenfront sie überraschte. Vier der Bergretter erklommen mit Abseilmaterial den Klettersteig; weitere Einsatzkräfte folgten. Diese nahmen die beiden Kletterer in Empfang, um dann gemeinsam den leichteren Teil des Pfads abzusteigen.
Durch den einsetzenden Regen wurde der Klettersteig zu einer Rutschpartie, deshalb mussten die Einsatzkräfte vorsichtig vorgehen. Beide Kletterer konnten durch die schnelle Rettung unverletzt nach unten gebracht werden. Am späten Nachmittag war der Einsatz dann zu Ende – lesen Sie hier den ganzen Bericht.
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