Wie die 21-Jährige der US-Ausgabe der Frauenzeitschrift "Vogue" gestand, hatte sie in der Zeig der Dreharbeiten "keine Kontrolle über mein Leben. Ich lebte in einer Blase. Ich wurde gefunden und ausgesucht für die Rolle. Und jetzt versuche ich verzweifelt, meinen Weg da durch zu finden."
Dabei hat die Britin mit ihrem Einsatz Millionen verdient. Doch was auf sie zukam, als sie mit neun Jahren den ersten "Harry Potter"-Film drehte, darauf waren weder sie, noch ihre Eltern, Rechtsanwälte von Beruf, wirklich vorbereitet gewesen.
Andere genossen ihre Jugend, Emma Watson dagegen erlebte Jahre voller Dreh- und interviewtermine. Die Filmcrew sei zu ihrer Ersatzfamilie, der Masken-Raum ihr Spielplatz geworden, so Emma Watson: "Ich saß oft da und spielte mit Lippenstiften, Grundierungen und Lidschatten." Der letzte Teil der "Harry Potter"-Saga kommt am 14. Juli in die deutschen Kinos.
Der Rummel um Emma Watson wird aber auch danach nicht abnehmen. Sie macht Werbung für die Luxus-Kosmetikmarke Lancôme und wurde von der Zeitschrift Glamour zur (Am besten angezogenen Frauen) gewählt.
Watsons Filmpartner Daniel Radcliffe, Darsteller des Zauberers Harry Potter, hat kürzlich gestanden, er habe sogar Angst vor einem weiteren Harry Potter-Einsatz. Doch laut Joanne K. Rowling (45), Autorin der Erfolgsbücher, wird es keine Fortsetzung der siebenteiligen Romanreihe geben.
dpa