Mit seinen ersten Schritten als Schauspieler hat Homer Gere seinen Vater, Hollywoodstar Richard Gere, überrascht. Schauspieler zu sein, sei etwas, was bei seinem Sohn erst relativ spät begonnen habe, sagte Richard Gere („Pretty Woman“, „Ein Offizier und Gentleman“) der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch in Berlin.
„Er ist ein wunderbarer Schauspieler mit angeborenem Talent“, fügte der stolze, mittlerweile 76 Jahre alte Menschenrechtsaktivist mit Blick auf seinen Sohn Homer („Euphoria“, „The Shards“) hinzu. Der 26-Jährige hatte zuletzt mit einer Sexszene mit Schauspielerin Sydney Sweeney in der Serie „Euphoria“ für Aufsehen gesorgt.
Homers Ziel sei zunächst gewesen, ein bildender Künstler zu sein und er habe auch Psychologie studiert. „All das hatte nichts zu tun mit der Welt von Schauspielerei oder Filmen“. Die Schauspielerei habe ihm dann einfach Spaß gemacht und so habe sich das einfach so ergeben.
Bei ihm selbst sei es dagegen ganz anders gewesen, erinnert sich Gere an die Anfänge seiner Karriere. „Ich habe angefangen, ein Schauspieler zu sein, als ich 19 Jahre alt war.“ Er habe damals auch Musik gemacht, aber dass er als Schauspieler würde arbeiten wollen, habe für ihn schon damals festgestanden.
Philanthrop und dem Buddhismus zugewandt
Richard Gere hatte den Durchbruch zum Hollywoodstar 1980 mit „Ein Mann für gewisse Stunden“ geschafft. Im fortschreitenden Alter machte er mehr und mehr als Philanthrop auf sich aufmerksam. Ein Teil seiner Gagen fließt in die nach ihm benannte Stiftung, die humanitäre Projekte in aller Welt unterstützt. Eine weitere Erfüllung fand der Superstar im Glauben. Gere wandte sich schon vor vielen Jahren dem Buddhismus zu. Daher auch die tiefe Freundschaft mit dem Dalai Lama. Sein Sohn Homer wurde im Jahr 2000 in New York geboren.
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