Die Menschen in dem Schweizer Dorf Mitholz leben neben einer Zeitbombe: Nur 100 Meter von einigen Häusern entfernt und etwas höher gelegen als das Dorf ist ein verschüttetes Munitionslager der Schweizer Armee aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 3000 Tonnen Bomben, Minen und Granaten befinden sich dort in einem felsigen Gebiet, das die knapp 200 Dorfbewohner "unter der Fluh" nennen. In dem unterirdischen Militärdepot hatten bereits vor 75 Jahren heftige Explosionen die Sprengkörper unter Gestein, Geröll und Schutt begraben – und sie kaum erreichbar gemacht. Kommt es wieder zur Explosion?
Kriegsfolgen