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Lawine reißt Tourengeher an der Winterstaude in den Tod - weiterer Lawinenabgang in Lech

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Lawine reißt Tourengeher an der Winterstaude in den Tod - weiterer Lawinenabgang in Lech

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    Die Nordseite der Winterstaude in einer Animation. Der rote Kreis zeigt den Bereich westlich des Gipfels, wo das Schneebrett abging.
    Die Nordseite der Winterstaude in einer Animation. Der rote Kreis zeigt den Bereich westlich des Gipfels, wo das Schneebrett abging. Foto: realitymaps.app/tourenplaner/

    Tödliches Ende einer Skitour an der Winterstaude in Egg/Schetteregg. Wie die Polizei in Vorarlberg mitteilt, hatte sich ein 53-jähriger Skitourengeher zu einer Tour auf die 1877 Meter hohe Winterstaude aufgemacht. Gegen 13.30 Uhr löste er bei der Einfahrt in den Nordhang westlich des Gipfels ein Schneebrett aus. Die Lawine riss den Tourengeher über 295 Meter weit und 214 Meter tief über mit Felsen durchsetztes Gelände in die Tiefe.

    Nach dem Absturz blieb der Mann im steilen Gelände regungslos liegen. Der gut ausgerüstete Wintersportler hatte es bei dem Lawinenabgang zwar geschafft, seinen Airbag auszulösen. Dadurch wurde der Mann kaum verschüttet. Dennoch konnte der Notarzt des Rettungshubschraubers nur noch den Tod des 53-Jährigen feststellen. 

    Lawinenabgang in Lech: Sechs Variantenfahrer am Ochsengümple gerettet

    Ein weiterer Lawinenabgang ereignete sich zur selben Zeit im freien Gelände in Lech im Bereich „Ochsengümple“. Um 13.30 Uhr löste ein 32-jähriger Variantenskifahrer im freien Gelände ein kleines Schneebrett aus. Er wurde mitgerissen und kam auf der Schneeoberfläche zum Liegen. Da sich die sechsköpfige Gruppe danach nicht mehr weiter abzufahren traute, setzen die Skifahrer einen Notruf ab. Die Crew des Polizeihubschraubers Libelle barg die Wintersportler aus dem Gelände.

    Lawinenabgänge in Vorarlberg: Am Samstag galt Warnstufe drei

    Der Vorarlberger Lawinenwarndienst hatte für den Samstag vor einer in den Hochlagen nach wie vor gefährlichen Lawinenlage gewarnt. Oberhalb von 1800 Metern galt die Warnstufe 3 (also erhebliche Lawinengefahr). „Neuschnee und umfangreiche Triebschneeansammlungen sind in allen Expositionen teilweise leicht störbar. Schneebretter können mit geringer Zusatzbelastung in oberflächennahen Schichten ausgelöst und mittel- bis groß werden“, so der Lawinenwarndienst auf seiner Webseite. Vor allem in West-, Nord- und Osthängen könnten Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und groß werden, hieß es weiter.

    Der Winterstaudenkamm ist eine Bergkette in Vorarlberg und liegt im Bregenzerwald rechtsseitig der Bregenzer Ach.

    Lesen Sie auch: Schwere Frakturen an der Wirbelsäule hat sich ein Snowboarder im Skigebiet am Ifen zugezogen. Dabei dachte der 21-Jährige zuerst, er sei unverletzt.

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