Versteckt hinter einem schweren Eisentor, verborgen hinter einer hohen Zeder und gehüllt in eine unbelebte Stille, hat das Gebäude etwas Märchenhaftes. Klingelschilder gibt es an der Villa Eilandfrieden derzeit keine mehr. Das alte Herrenhaus am Südufer der Reichenau liegt im Dornröschenschlaf. Wer das ändern will und der neue Herr des Hauses werden und den Kampf mit dem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück aufnehmen möchte, muss dafür aber tief in die Tasche greifen: In einer ersten Online-Immobilienanzeige wurden 28 Millionen Euro aufgerufen, nun steht dort beim Kaufpreis nur noch „auf Anfrag“. Immobilienmakler Stephan von Wangenheim sagt, dass ein Kaufpreis im „höheren zweistelligen Millionenbereich“ angestrebt werde – gemeint ist auch damit noch ein Kaufpreis jenseits der 20 Millionen Euro.
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