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Oberlienz: Kuhherde verletzt Ehepaar - Frau erliegt ihren Verletzungen

Tödliche Kuhattacke

Kuhherde verletzt Ehepaar in Oberlienz - Frau erliegt ihren Verletzungen

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    Die Attacke der Kuhherde (Symbolbild) geschah laut Polizei in einem ausgeschilderten Weidegebiet.
    Die Attacke der Kuhherde (Symbolbild) geschah laut Polizei in einem ausgeschilderten Weidegebiet. Foto: picture alliance / dpa

    Wie die Polizei in Tirol mitteilt, verletzte eine Kuhherde in Oberlienz im Bereich eines ausgeschilderten Weidegebietes ein Ehepaar schwer. Eine 67-jährige Österreicherin erlitt so starke Verletzungen, dass sie noch vor Ort starb. Ihr 65-jähriger Ehemann wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Innsbruck geflogen.

    Tödliche Kuhattacke in Oberlienz: Polizei ermittelt zum Unfallhergang

    Die Polizei ermittelt derzeit intensiv, wie sich der Unfall genau ereignet hat. Im Weidegebiet befand sich laut den Beamten „eine mittlere, zweistellige Anzahl von Kühen eines Zusammenschlusses aus Bauern in der Umgebung“.

    Immer wieder gibt es auch in Österreich tödliche Kuhattacken. Im September vergangenen Jahres wurde in Ramsau am Dachstein ein Ehepaar beim Wandern mit seinem Hund von einer Kuhherde attackiert und niedergetrampelt. Der Mann starb damals, seine Frau wurde schwer verletzt. Im Herbst 2024 gab es eine Serie von Kuhattacken. Bei einem Angriff rannten Kühe im Bereich der Schüttachalm in Hochfilzen plötzlich auf einen Hundehalter zu, brachten diesen zu Fall und verletzten den am Boden liegenden Mann mit den Hufen.

    Oberlienz liegt am Schleinitzbach, am Rand des Lienzer Beckens, im Iseltal. Die Gemeinde hat knapp 1500 Einwohner (Stand Januar 2025). Die Entfernung nach Lienz ist nur wenige Kilometer.

    Einfache Tipps für den Umgang mit Kühen: Das gilt es zu beachten, wenn man Viehweiden quert:

    • Bleiben Sie auf dem Weg und gehen Sie in sicherer Distanz (20 bis 50 Meter) an den Tieren vorbei.
    • Lassen Sie die Tiere in Ruhe: nicht erschrecken, nicht streicheln. Besonders vorsichtig sollten Sie bei Mutterkühen mit Kälbern sein - diese verteidigen ihre Jungen, wenn sie sich bedrängt fühlen.
    • Nähern sich die Tiere, bleiben Sie ruhig. Nicht rennen, nicht den Rücken zukehren, Weide zielstrebig verlassen.
    • Führen Sie auf offener Weide einen Stock mit. Aber fuchteln Sie damit nicht herum – sondern setzen Sie ihn nur im absoluten Notfall (Angriff) mit einem gezielten Schlag auf die Nase des Rindes ein.
    • Für Hundehalter: Führen Sie den Hund an der Leine und sorgen Sie dafür, dass er sich ruhig verhält. Steht ein Angriff bevor, leinen Sie den Hund ab. Er ist schnell genug, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. Außerdem lenkt er die Kuh von Ihnen ab.
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