Beatrice Egli steht mittlerweile fast wöchentlich auf den größten Schlagerbühnen des deutschsprachigen Raums. Die Schweizerin landete mit ihren Alben „Alles was du brauchst“ und „Balance“ in den Jahren 2021 und 2023 auf Platz eins der Charts in Deutschland und der Schweiz. Bei Instagram folgen Egli rund 600.000 Fans. Keine Frage, die Schlagersängerin hat es geschafft und gehört zu den erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Branche. Doch der Weg dorthin war kein einfacher, wie Egli nun in einem Podcast verriet. Sie berichtete von letzten Plätzen bei Talentwettbewerben und Kritikern, die ihr sagten, dass viele besser singen könnten.
Schlagersängerin Beatrice Egli lebte vor ihrem DSDS-Sieg von Ausfallgagen
Einem breiteren Publikum wurde Egli durch die Teilnahme an der zehnten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt, die sie im Mai 2013 gewann. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte die aufstrebende Sängerin bereits harte Jahre hinter sich. „Es gab zehn Jahre vor DSDS“, sagte die 37-Jährige im Podcast „Die Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger – und gestand: „Ich habe so viele letzte Plätze belegt, bei Songcontests.“
Die ersten Jahre habe Egli ausschließlich „von Ausfallgagen gelebt“. Viele hätten ihr gesagt, dass es nichts mit einer Schlagerkarriere werden würde, dass andere besser singen könnten. „Alles, was ich gemacht habe, hat nicht funktioniert. Für die meisten wäre mein Leben ein Albtraum gewesen“, glaubt Egli. Doch sie gab nicht auf, erreichte mit dem DSDS-Sieg den ersten Meilenstein und baute sich in der Folge eine erfolgreiche Karriere auf. „Viele haben Träume und das ist wichtig. Noch viel wichtiger ist aber, dass man immer weitermacht“, meinte Egli im Podcast.
Beatrice Egli weiß, was sie will – beruflich und privat
Mittlerweile hat Egli ihren eigenen Stil gefunden – und weiß, wie sie bei Auftritten ihre Fans glücklich macht. „Ich weiß seit einigen Jahren, wer ich bin. Ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann“, erklärte Egli. Sie würde auch andere große Sängerinnen beobachten, wie beispielsweise Jennifer Lopez. Und obwohl sie alle möglichen Musikrichtungen von „Strauß bis Hip-Hop“ höre und das toll finde, weiß sie genau: „Das will ich selbst nicht machen.“ Diese Art der Musik sei nichts für sie. Egli wisse genau, wer sie ist, was sie kann und was sie auch nicht kann.
Ihren Arbeitsalltag beschrieb Egli im Gespräch mit Schöneberger als energiereich, konzentriert und konsequent. „Ich bin wahnsinnig neugierig und sehr schnell gelangweilt“, verriet sie. Das Jahr 2026 dürfte kaum langweilig werden, immerhin geht die Sängerin auf Tour. Da wird es wichtig, dass sie in der wenigen Freizeit, die sie zur Verfügung hat, abschalten kann. Für Egli bedeutet das: Handy ausschalten und Kraft tanken. Außerdem lebt sie ihre Leidenschaft fürs Klettern aus, war laut Blick auch schon auf dem Matterhorn, einem der höchsten Berge der Alpen.
Und dann gibt es da auch noch den Plan einer Weltreise. Viele Monate am Stück müssen die Fans aber wohl nicht auf Egli verzichten, sie möchte die Reise Stück für Stück bewältigen, mit kleinen Etappen über mehrere Wochen.
Auch interessant: Es gab Gerüchte um eine Beziehung von Egli mit Florian Silbereisen. Details zu ihrem Privatleben behält Egli allerdings so gut es geht für sich.
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