TV-Shows sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Welt der Schlagermusik. Sendungen wie „Schlagerbooom“, „Schlager-Spaß“ oder Shows um namensgebende Schlagergrößen wie Florian Silbereisen, Giovanni Zarella, Helene Fischer oder Beatrice Egli, sind bei Schlagerfans beliebt. Doch so viele erfolgreiche Schlager-Shows es auch geben mag, immer wieder fliegen beliebte Formate aus dem Programm.
So hat die ARD nun auch eine Sendung abgesetzt, die acht Jahre lang regelmäßig Schlagerhits übertragen hat und erst vor drei Jahren modernisiert und neu aufgelegt wurde: Die „Schlagerhitparade“ im MDR. Am Freitag, dem 2. Januar 2026, wurde die letzte Ausgabe der beliebten Schlager-Sendung ausgestrahlt. Der Abschied war emotional – und die Moderatorin den Tränen nahe.
„Schlagerhitparade“ abgesetzt: 2023 erst neu aufgelegt
Ursprünglich hatte die Show den Titel „Schlager des Monats“ und wurde von Bernhard Brink moderiert. 2023 wagte sich der MDR dann laut dem Medienportal DWDL an einen Relaunch und präsentierte die Sendung in einem modernisierten Anstrich, mit neuem Titel und der Sängerin Christin Stark als Moderatorin. Stark ist die Partnerin von Schlagerstar Matthias Reim. Das Ehepaar hat heimlich am Bodensee geheiratet und 2022 eine gemeinsame Tochter bekommen.
Im Oktober wurde bekannt, dass die „Schlagerhitparade“ zum neuen Jahr auslaufen würde. Für viele Fans war das plötzliche Ende eine traurige Überraschung, doch der MDR begründete die Entscheidung so: „Wie alle modernen Medienhäuser entwickelt auch der MDR sein publizistisches Angebotsportfolio kontinuierlich im Sinne des Publikums weiter.“ Diese Aussage stammt aus einer Stellungnahme des Senders gegenüber dem Musikportal schlager.de.
„Schlagerhitparade“: Zum Abschied gibt es ein Dankeschön
Für Christin Stark war die Abschiedsausgabe der „Schlagerhitparade“ eine sichtliche Herausforderung. Zur Sendung waren neben Starks Vorgänger Bernhard Brink auch die Schlagerstars Vincent Groß und Beatrice Egli zu Gast. Bei der Verabschiedung am Ende der Sendung wurde es dann emotional: „Ich wusste, das jetzt wird ein schwieriger Moment“, sagte Stark, auf dem Bildschirm hinter ihr wurde in pinken Buchstaben das Wort „Dankeschön“ eingeblendet.
Stark bedankte sich bei Bernhard Brink und gestand: „Du hast mir in jeder Sendung gefehlt.“ Dann richtete die Moderatorin ihre Worte an das Publikum und bedankte sich dafür, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer „dieser modernen Form einer Hitparade acht Jahre lang treu geblieben sind“.
Ende der „Schlagerhitparade“: Moderatorin Christin Stark kämpft mit Tränen
Stark kämpfte bei ihrer Verabschiedung immer wieder sichtlich mit den Tränen. Zugleich machte sie Hoffnung, weiterhin im TV präsent zu sein: „Sie wissen ja, niemals geht man so ganz.“ Stark schickte drei Handküsse in Richtung der Kamera und formte die Hände zu einem Herzen, bevor Vincent Groß und Bernhard Brink die Moderatorin zum Dank umarmten.
Auf Instagram hatte Christin Stark nach der Ausstrahlung der Sendung einen Post veröffentlicht, in dem sie schrieb: „Es war mir eine große Freude. Vor allem eine große Ehre, dass der Schlagertitan Bernhard Brink noch mal zu mir ins Studio kam.“
Nach der „Schlagerhitparade“: Christin Stark soll weiterhin moderieren
Schon vor der letzten Sendung hatte sich Stark zur Absetzung der „Schlagerhitparade“ gegenüber Schlager.de geäußert. Als bekannt wurde, dass die Sendung abgesetzt wird, sagte Stark: „Der MDR hat mir vor knapp drei Jahren auch als Moderatorin eine Chance gegeben, das ist nicht selbstverständlich. Für dieses Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken.“
Sie habe jede Minute der gemeinsamen Zusammenarbeit für die „Schlager des Monats“ beziehungsweise der „Schlagerhitparade“ geliebt. „Es war eine wunderbare Erfahrung für mich. Natürlich bin ich traurig, dass der MDR dieses ‚Schlager-Kapitel‘ schließt.“ Dieser bestätigte gegenüber schlager.de, dass Christin Stark weiterhin als Künstlerin und vor allem auch als Moderatorin im MDR zu sehen sein werde.
Übrigens: Das vergangene Jahr war voller Bewegung in der Welt des Schlagers. 2025 erlebte die Branche große Bühnenmomente, überraschende Wendungen und stille Krisen, wie ein Rückblick zeigt.
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