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Stefan Mross hat kuriosen Spitznamen für Florian Silbereisen – „ich darf das sagen“

Schlager

Stefan Mross hat kuriosen Spitznamen für Florian Silbereisen – „ich darf das sagen“

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    Seit 2005 moderiert Stefan Mross die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“.  Gestartet hat er seine Karriere gemeinsam mit Sänger Florian Silbereisen.
    Seit 2005 moderiert Stefan Mross die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“. Gestartet hat er seine Karriere gemeinsam mit Sänger Florian Silbereisen. Foto: Philipp von Ditfurth, dpa (Archivbild)

    Seit 1995 läuft die ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ im deutschen Fernsehen, seit zwei Jahrzehnten ist Sänger und Moderator Stefan Mross das Gesicht der Schlager-Show. Nun wird die Sendung nach Abschluss der diesjährigen Staffel abgesetzt. In einem Interview mit der Bild zeigte sich Mross bereits sichtlich enttäuscht über das Ende seiner Fernsehsendung.

    In der MDR-Talkshow „Riverboat“ vom 22. Mai 2026 sprach Mross erneut über die Absetzung der TV-Show – sowie über einen Menschen, der ihn seit Beginn seiner Karriere begleitet: Schlager-Kollege Florian Silbereisen. Dabei verriet Mross auch, welchen kuriosen Spitznamen er sich für Silbereisen ausgedacht hat.

    Welchen Spitznamen hat Schlager-Moderator Stefan Mross für Florian Silbereisen?

    In der „Riverboat“-Sendung schwelgte Stefan Mross in Erinnerung an frühere Tourneen mit Nachwuchskünstlern und langjährigen Weggefährten. Dabei sorgte insbesondere die beiläufige Erwähnung eines Kosenamens für heitere Stimmung im Publikum: „Wir waren mit Newcomern unterwegs – da kam, wie gesagt, Florian Bügeleisen um die Ecke.“

    Es folgte eine kurze Stille unter den Zuschauern im TV-Studio. Daraufhin legte Mross direkt nach: „Das ist mein bester Freund, ich darf das sagen.“ Sofort reagierte das Publikum hörbar amüsiert. Klar ist: Der spöttische Spitzname ist keineswegs böse gemeint, sondern liegt vielmehr in einer jahrzehntelangen Freundschaft zwischen den beiden Schlager-Stars begründet.

    Wie lange kennen sich die Schlager-Stars Stefan Mross und Florian Silbereisen schon?

    Der Hanauer Anzeiger verweist im Zuge dessen darauf, dass Silbereisen sogar Trauzeuge bei der TV-Hochzeit von Mross und Anna-Carina Woitschack gewesen sei. Auch den Heiratsantrag machte Schlagersänger Stefan Mross seiner jetzigen Ex-Frau unter Anwesenheit von Silbereisen: 2019 ging Mross in dessen Sendung „Adventsfest der 100.000 Lichter“ vor seiner Angebeteten auf die Knie, berichtete unter anderem das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

    Die gemeinsame Geschichte von Mross und Silbereisen begann jedoch lange vor ihren großen Fernseherfolgen. Wie das Magazin Bunte berichtet, standen die beiden Schlager-Stars bereits als Kinder gemeinsam auf der Bühne. Beide galten demnach früh als Nachwuchshoffnungen des Schlagers und wurden vom „Musikantenstadl“-Erfinder Karl Moik gefördert.

    Besonders „wild“ seien die gemeinsamen Tourjahre der beiden Schlagersänger gewesen. Im Interview mit dem Portal Schlager.de bezeichnete Mross sich und Silbereisen rückblickend selbst als „die jungen Wilden“. Hinter den Kulissen hätten sie ständig Streiche gespielt. „Wir haben alles gemacht. Wir haben die großen Kollegen auf die Schippe genommen, na ja – vielleicht sogar verarscht“, erzählte Mross. Trotz aller Albernheiten habe man jedoch nie den Respekt vor den großen Schlager-Stars verloren, betont der Moderator zugleich.

    Wie reagiert Mross auf das Aus der Schlagersendung „Immer wieder sonntags“?

    Neben den humorvollen Momenten wurde Mross bei „Riverboat“ aber auch persönlich. Er sprach offen darüber, wie schwer ihn das Ende von „Immer wieder sonntags“ trifft. „Natürlich ist es eine Situation, wo keiner mit gerechnet hat“, sagte er im Gespräch.

    Er machte deutlich, wie eng sein eigenes Leben mit der Show verbunden war. „Ich war mit dieser Sendung verheiratet, länger als mit meiner Frau“, scherzte Mross zunächst, bevor er wieder ernstere Töne anschlug: „Das war Lebenselixier.“ Weiter erklärte der Sänger: Besonders nach dem Tod seiner Mutter habe ihm die Sendung Halt gegeben. „Immer wieder sonntags“ sei für ihn „wie eine Oase“ gewesen.

    Was plant Stefan Mross nach seinem TV-Abschied?

    Ganz ohne neue Perspektive möchte sich Stefan Mross offenbar nicht aus dem Rampenlicht verabschieden. Bei „Riverboat“ kündigte er bereits seine neue Tournee „Immer wieder Stefan“ an. „Es geht eine Tür zu und eine andere auf“, sagte er dazu.

    Wie ARD Brisant berichtet, soll die Tour ab 2027 durch rund 40 Städte führen. Mit dabei seien laut Mross langjährige Weggefährten aus der Branche. In der letzten Staffel von „Immer wieder sonntags“ halte der Moderator zudem keine Überraschungen bereit: „Wir haben gesagt: Wir möchten die Glühbirne nicht nochmal neu erfinden“, erklärte er bei „Riverboat“. „Wir bleiben dem Publikum treu, wie es uns treu geblieben ist, die letzten Jahre.“

    „Es gibt nichts Schöneres, das haben auch die Mama und der Papa immer gesagt, als Menschen glücklich zu machen“, resümierte Mross in der MDR-Talk-Sendung. Genau das wolle er künftig weiter tun, auch, wenn „Immer wieder sonntags“ bald Geschichte sein wird.

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