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Tatort-Kolumne
30.09.2022

Der neue Fall ist die Hölle für die Wiener "Tatort"-Kommissare

AGENTURBILD Sonstige Datenbanken von Film und Fernsehen
Foto: Augsburger Allgemeine (Illustration)

Der Mord an einem Priester bringt die Wiener „Tatort“-Ermittler in Teufels Küche. Das Drehbuch hat Schwächen. Aber starke Darsteller machen das zum Teil wett.

Was zum Teufel ist das denn: eine Neuauflage des Mittelalter-Krimis „Der Name der Rose“? Da liegt ein Geistlicher tot auf der Treppe, eine unbekannte Person – die dunkle Kapuze über den Kopf gezogen – liefert sich mit den Guten dieser Welt eine Verfolgungsjagd bis hinunter in ein dunkles Kellergewölbe, wie von Geisterhand fallen Bilder von der Wand, Wasser verwandelt sich in Blut, eine erhängte Frau streckt plötzlich die Hand aus und so weiter ... Und über allem steht die Erkenntnis: Das Böse ist immer und überall. Fehlt nur noch, dass sich Chefermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) im neuen Wiener „Tatort“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD) die Kutte überwirft und Sean-Connery-artig schwarz verfärbte Zungen analysiert.

Kommissarin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und ihr Kollege Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) in einer Szene aus dem neuen Wiener "Tatort".
Foto: Hubert Mican, ARD Degeto/ORF/Film 27/dpa

Muss er nicht, das zur Beruhigung. Aber in der Episode „Das Tor zur Hölle“ hetzt auch er dem Satan hinterher – obwohl er den zunächst einmal für ein einziges Hirngespinst hält. Aber hilft ja nix: Der ermordete Priester war im sogenannten Befreiungsdienst aktiv, als Exorzist im Auftrag der Kirche. Hinein also in die Welt der Okkultisten, gemeinsam mit Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser), bei der angesichts von Geisterbeschwörungen Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und merkwürdige Vorgänge im Haus der Großmutter wach werden.

Die Handlung von "Das Tor zur Hölle" dümpelt etwas vor sich hin

Um es vorwegzunehmen: Bei aller (gelungenen) spukhaften Atmosphäre dümpelt die Handlung doch etwas arg vor sich hin, es mangelt an Raffinessen, unerwarteten Wendungen. Oder: Irgendwann behauptet einer, das Opfer könnte das „Tor zur Hölle“ entdeckt haben und daran hätten auch Geheimdienste und Militär ein Interesse: „Es passieren Dinge, von denen habt’s ihr keine Ahnung.“ Der Hinweis spielt fortan aber praktisch überhaupt keine Rolle mehr.

Einige Figuren aus dem Umfeld des Toten, das Eisner und Fellner durchackern, machen die Schwächen allerdings zum Teil wieder wett. Die ominöse Nathalie (Maresi Riegner) etwa, die glaubt, von einem Dämon besessen zu sein, und sich von Hundefutter ernährt. Der Ex-Zuhälter Günther Dambusch (großartig: Roland Düringer), der den Ermittlern die Unterwelt erklärt („Jetzt habt ihr den Teufel im Gnack“) und Fellner noch aus früheren Zeiten kennt: „Bibi, du alte Schnapsdrossel ...“ Oder der piefige Psychiater, gespielt von Sven Eric Bechtolf, der die Kirche bei Exorzismen berät.

"Dr. Seltsam" - das passt irgendwie zu diesem "Tatort"

Dass Drehbuchautor und Regisseur Thomas Roth ihm ausgerechnet den Namen Dr. August Sittsam verpasst hat (was kein Einzelfall ist: in der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ heißt ein Arzt Dr. Heilmann) – na ja. Eisner nennt ihn jedenfalls einmal ganz absichtlich „Dr. Seltsam“.

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Irgendwie passt das zu diesem „Tatort“.

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