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Tragischer Unfall in der Schweiz: Deutsche Wanderin stirbt nach Sturz vom Lagginhorn

Alpen

Deutsche Bergsteigerin stürzt in der Schweiz mehrere hundert Meter in die Tiefe

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    Eine deutsche Bergsteigerin ist am Lagginhorn in der Schweiz ums Leben gekommen.
    Eine deutsche Bergsteigerin ist am Lagginhorn in der Schweiz ums Leben gekommen. Foto: Henning Kaiser, dpa (Symbolbild)

    Am Montag ist eine deutsche Wanderin in der Schweiz ums Leben gekommen. Wie die Polizei im Kanton Wallis mitteilt, hatte eine Gruppe von acht Bergsteigern das mehr als 4000 Meter hohe Lagginhorn bestiegen. Als sich die Bergsteiger gegen 9.30 Uhr unangeseilt auf dem Westgrat im Abstieg befanden, stürzten plötzlich zwei Frauen an derselben Stelle kurz nacheinander mehrere hundert Meter in die Tiefe.

    Rettungskräfte können nur noch Tod von Bergsteigerin in der Schweiz feststellen

    Der Rettungsdienst kam mit zwei Helikoptern an die Unfallstelle. Die Rettungskräfte konnten aber nur noch den Tod einer der beiden Frauen feststellen. Die zweite Bergsteigerin wurde schwer verletzt. Die Rettungskräfte versorgten sie vor Ort und flogen sie anschließend in ein Krankenhaus nach Bern. Bei der Toten handelt es sich um eine 45-jährige Deutsche. Auch die schwer verletzte 61-Jährige ist eine deutsche Staatsangehörige. Woher die beiden Frauen stammen, ist bislang nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Wallis eine Untersuchung eingeleitet.

    Erst Anfang Juli starb Bergwanderer in den Chiemgauer Alpen

    Erst am 4. Juli war ein 75-Jähriger in den Chiemgauer Alpen abgestürzt. Der Wanderer war aus ungeklärten Gründen am Berggipfel Dampfschiff über etwa 50 Höhenmeter senkrecht abgestürzt, so die Polizei.

    Eine Sennerin von einer nahegelegenen Alm habe am Morgen danach auf dem Gipfel einen herrenlosen Rucksack und weitere Utensilien entdeckt. Da sie niemanden finden konnte, stieg sie ab und erkundigte sich auf den umliegenden Almen, ob dort etwas über die Gegenstände bekannt sei. Dabei fiel ihr noch ein E-Mountainbike auf, das am Abzweig von der Straße zum Gipfelsteig unverschlossen stand. Da sie nichts herausfinden konnte, verständigte sie die Bergwacht, die gemeinsam mit der Polizei eine Suche startete. Von einem Rettungshubschrauber aus entdeckten die Retter dann den leblosen Körper. Der Notarzt konnte nur noch der Tod feststellen. 

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