Wenn verschiedene Persönlichkeiten aus den Bereichen Schauspiel, Musik, Unterhaltung und Sport auf dem Tanzparkett gegeneinander antreten, dann ist es wieder Zeit für die Tanzshow „Let’s Dance“. Die Kandidaten von „Let‘s Dance“ 2026 stellen sich Woche für Woche der Bewertung durch die Jury und dem Votum des Publikums, die gemeinsam über das Weiterkommen oder Ausscheiden entscheiden.
Im Mittelpunkt der Show steht die Frage, welche Kandidatinnen und Kandidaten sich tänzerisch am stärksten entwickeln können. Neben Technik und Rhythmusgefühl spielen auch Ausdruck, Bühnenpräsenz und kontinuierliche Leistungssteigerung eine zentrale Rolle. Nur wer über die gesamte Staffel hinweg eine deutliche Entwicklung zeigt, kann sich realistische Chancen auf den Titel „Dancing Star 2026“ ausrechnen.
Die Jury bleibt in der neuen Staffel unverändert besetzt. Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González beurteilen die Auftritte der Prominenten mit ihrer jeweiligen fachlichen Expertise. Auch das Moderations-Team bleibt bestehen: Daniel Hartwich und Victoria Swarovski führen erneut durch die Livesendungen und begleiten das Publikum wie auch die Teilnehmenden durch die gesamte Staffel.
Auch Gustav Schäfer war bis zur neunten Folge Teil der Sendung. Seine Geschichte ist untrennbar mit „Tokio Hotel“ und den Kaulitz-Brüdern verknüpft. Wir stellen Ihnen den Musiker hier vor.
„Let's Dance“ 2026: Gustav Schäfer gehört von Anfang an zu „Tokio Hotel“
Zunächst der Steckbrief des Musikers, den wir von RTL bekommen haben:
- Name: Gustav Schäfer
- Beruf: Schlagzeuger
- Geboren am: 8. September 1988
- Geburtsort: Magdeburg
- Größe: 171 cm
„Ich habe 20 Jahre lang bewiesen, dass ich perfekt im Takt bleiben kann – jetzt will ich herausfinden, ob das auch gilt, wenn meine Füße plötzlich wichtiger sind als meine Hände.“ Dieses ebenso selbstbewusste wie selbstkritische Statement hat Gustav Schäfer gegenüber den Kollegen vom RTL-Presseteam abgegeben.
Ebenfalls bei RTL haben wir alle wichtigen Infos über die Karriere des Magdeburgers gefunden. Gustav Schäfer gehört seit zwei Jahrzehnten zu den prägenden Gesichtern der deutschen Rockband Tokio Hotel. Seine musikalische Laufbahn begann früh: Bereits als Kind erhielt er Schlagzeugunterricht und entwickelte ein Faible für Heavy Metal und Hard Rock. Vorbilder wie Metallica‑Drummer Lars Ulrich beeinflussten seinen Stil ebenso wie seine Ausbildung an einer Magdeburger Musikschule. Dort lernte er den Bassisten Georg Listing kennen – eine Begegnung, die den Grundstein für seine spätere Karriere legte.
Gemeinsam mit Listing sowie den Brüdern Bill und Tom Kaulitz gründete Schäfer 2001 die Band „Devilish“. Zwei Jahre später wurden die jungen Musiker von einem Produzenten entdeckt, und 2005 folgte der entscheidende Schritt: Mit dem Wechsel zu Universal Music benannte sich die Gruppe in „Tokio Hotel“ um und landete mit „Durch den Monsun“ einen europaweiten Hit. Der Erfolg katapultierte die Band auf internationale Bühnen und machte sie zu einem der erfolgreichsten deutschen Musikexporte der 2000er‑ und 2010er‑Jahre. Schäfer etablierte sich dabei als Drummer. Auch 20 Jahre nach dem Durchbruch bleibt „Tokio Hotel“ global präsent – mit Tourneen durch Nord-, Mittel- und Südamerika, einer großen Europatour 2025 und einer weiteren Arena‑Tour 2026.
Neben seiner Tätigkeit als Musiker tritt Schäfer immer wieder in TV‑Formaten auf. 2023 stellte er bei „Grill den Henssler“ seine Leidenschaft fürs Kochen unter Beweis. 2026 wagt er sich mit der Teilnahme an der 19. Staffel von „Let’s Dance“ auf neues Terrain: Statt Drumsticks stehen nun Tanzschuhe im Mittelpunkt. Für Schäfer ist es eine sportliche Herausforderung, bei der er testen möchte, ob seine jahrzehntelange Rhythmussicherheit auch auf dem Parkett trägt.
Über die Musik hinaus engagiert sich Schäfer in verschiedenen Projekten. Mit seinen Workshops „Drums’n’BBQ“ verbindet er Schlagzeugtraining mit kulinarischen Elementen und gibt sein Wissen an Interessierte weiter. 2022 beteiligte er sich an Hilfstransporten für die Ukraine, und 2024 unterstützte er eine Kampagne des Intensivpflege‑Anbieters Avento, die auf den Fachkräftemangel in der Pflege aufmerksam machen sollte.
„Let's Dance“ 2026: Gustav Schäfer hält sein Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus.
Gustav Schäfer hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, das hat er dem Presseteam von RTL noch einmal nachdrücklich bestätigt. Soviel immerhin ist auf der Medienseite des Senders zu erfahren: Seit 2014 ist er mit seiner Frau Linda verheiratet. Zwei Jahre nach der Hochzeit wurde das Paar Eltern einer Tochter, deren Name bewusst nicht öffentlich gemacht wird. Schäfer betont immer wieder, dass ihm ein geschütztes familiäres Umfeld wichtig ist und er sein Leben abseits der Bühne möglichst normal gestalten möchte. Während seine Bandkollegen Bill und Tom Kaulitz regelmäßig im Rampenlicht stehen, zieht es Schäfer vor, sein familiäres Umfeld weitgehend privat zu halten. Er lebt weiterhin in seiner Heimatstadt Magdeburg, wo er sich ein ruhiges Alltagsleben aufgebaut hat – fernab des typischen Celebrity-Trubels.
Auch die Hochzeit mit Linda hielt Gustav Schäfer lange unter der Decke. Erst 2020 veröffentlichte er anlässlich des sechsten Hochzeitstags einige Fotos der Trauung. Über die Beziehung ist nur wenig bekannt, doch Linda taucht gelegentlich auf seinen Social-Media-Profilen auf und teilt auch selbst ausgewählte Einblicke in ihr Familienleben. Die beiden gelten als eng verbundenes Paar, das seine Privatsphäre konsequent schützt.
„Let‘s Dance“-Schüler Gustav Schäfer hörte von seiner Frau: „Kannst du überhaupt tanzen?“
Erst im Kontext seiner Teilnahme an „Let‘s Dance“ ging Schäfer auch privat ein wenig aus sich heraus. Im offiziellen Video-Podcast zu „Let‘s Dance“ berichtet der Drummer, dass seine Familie zunächst irritiert auf seine Teilnahme an der Show reagiert habe. Er erklärte, seine Frau und die gemeinsame neunjährige Tochter seien sichtlich verwundert gewesen, als er ihnen von seinem Plan erzählte. Seine Tochter habe – so schilderte er – zwischen Skepsis und dem reflexhaften Hände‑vors‑Gesicht‑Gestus geschwankt. Auch seine Frau habe ähnlich reagiert und die entscheidende Frage gestellt: „Kannst du überhaupt tanzen?“
Schäfer machte zudem deutlich, dass er nicht nur mit der kritischen Bewertung der Jury rechne, sondern auch mit genauer Beobachtung durch seine Familie. „Das wird auch sicherlich auseinandergepflückt werden“, sagte er mit Blick auf die Reaktionen zu Hause. Besonders von seiner Tochter erwarte er schonungslose Rückmeldungen, vermutlich direkt nach den Shows per Videoanruf. Er schilderte, dass sie ihm dann vermutlich mit exakter Zeitangabe erklären werde: „Vati, da hast du verkackt, hier übrigens auch noch mal. Hier musst du es so und so machen, wie hast du denn hier geguckt?“
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